Hechendorf. In der Nacht auf Freitag ist, wie berichtet, ein 66-jähriger Hechendorfer in seiner Einfahrt in der Seestraße erschossen worden. Ob es ein Täter war oder mehrere, welches Tatmotiv es gab und wie genau der im Ort sehr beliebte IT-Fachmann zu Tode gekommen ist, sind Fragen, die alle noch nicht beantwortet sind. Oder deren Antworten die Kripo Fürstenfeldbruck aus gutem Grunde noch unter Verschluss hält. Denn: Täterwissen darf nicht an die Öffentlichkeit dringen. Das könnte die laufenden Ermittlungen empfindlich stören und später auch vor Gericht Konsequenzen haben.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck liefen jedenfalls weiterhin auf Hochtouren und in alle Richtungen, teilt das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mit. Während am gestrigen Mittwoch eine Gruppe von Polizeitauchern der Bereitschaftspolizei München den Pilsensee in Tatortnähe nach Spuren und Beweisen abgesucht hat, ist heute eine große Einheit aus Königsbrunn angereist, um an Land die Spurensuche aufzunehmen. Die Beamten in Ausbildung durchkämmen Zentimeter für Zentimeter die Hechendorfer Seestraße und Umgebung. In der Hoffnung, Beweismaterial sichern zu können, das Licht ins Dunkel bringt und hilft, die Gewalttat aufzuklären.
Die Absuche des Sees und des Ufers reihen sich ein in eine Kette von Maßnahmen zur polizeilichen Spurensuche und -sicherung ein, so das Polizeipräsidium weiter. Außerdem bittet es aus gegebenem Anlass darum, die Privatsphäre der Angehörigen des Opfers und der Bewohnerinnen und Bewohner von Hechendorf zu respektieren.
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