Messerattacke im Schaukampf: Der ehemalige Polizeiausbilder Freddy Kleinschwärzer (Vordergrund) im Clinch mit dem Herrschinger Karatekämpfer Norbert Wittmann (mit Messer). Foto: Gerd Kloos

Selbst Kampfsportler würden fliehen

Wehren oder weglaufen? Nach den Messerattacken der letzten Monate fragen sich viele Zugreisende, wie sie sich in einer Gefahrensituation verhalten hätten. herrsching.online hat den Abteilungsleiter des Budo-Vereins Herrsching, Norbert Wittmann, nach seiner Einschätzung gefragt. Der Chef von 120 Karate-Kämpferinnen und -kämpfern rät: Fliehen, und zwar so schnell wie möglich. Er kann diesen Rat gut begründen:

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60 Jahre grüne Pracht liegt auf dem Parkplatz des Seehofs am Boden. Am Stamm sind nach einer ersten Diagnose keine Faulstellen erkennbar, die auf eine akute Bedrohung hindeuten würden

Kastanien am Seehof gefällt

Déjà vu, klagte eine verzweifelte Baumfreundin, als sie die gefällten Kastanienbäume am Seehof sah. Schon im letzten Winter fielen auf dem Parkplatz des Restaurants im Staatsbesitz stattliche, alte Bäume einem Fällkommando zum Opfer. Jetzt traf es wieder drei Kastanien nahe des Kiosks. herrsching.online legte die Fotos einem Landschaftsingenieur vor, der jedes Jahr in München Hunderte

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Bürgerin fordert Böllerverbot

Eine kleine Emotions-Explosion gab’s im Gemeinderat bei den Bürgeranfragen. Eine Herrschinger Bürgerin beklagte sich sichtlich erregt über die Silvester-Böllerei. Die Knallerei sei

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Theater aus, S-Bahn weg

Taktlos: Der Nahverkehrs-Kümmerer des Gemeinderats, Rainer Guggenberger, hat den sogenannten 20-Minuten-Takt der S-Bahn kritisiert. „Wenn man in München eine Abendveranstaltung besucht, die

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Bescherung für die Tafel

Im Advent hatten fleißige Mitarbeiterinnen aus Küche und Service im Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching schmackhafte Leckereien wie Stollen, gebrannte Mandeln,

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CSU hilft dem Kloster

Dank der CSU-Gemeinderäte im Bauausschuss darf das Kloster in Breitbrunn neue Garagen bauen. Das Dominikus-Ringeisen-Werk will zwischen dem Franz-Utz-Weg und der Münchener

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Konzert über Hoffnung und Vergänglichkeit

„Von Hoffnung und Vergänglichkeit” nennt sich das Programm, das Tobias Tietze (Laute) und Jeroen Finke (Gesang) am Samstag, 28.Januar, um 20.00 Uhr im Kurparkschlösschen präsentieren. Komponisten wie Johann Nauwach, Wolfgang

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„Mit leeren Händen siegen”

Kampfsportler: grimmig, schnell und kompromisslos. Sie stoßen Schreie aus, folgen geheimnisvollen Kommandos, sind gekleidet wie Ordensbrüder. Ein komischer Männerbund mit seltsamen Riten?

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Die Future des Farmings

Der 128. Herrschinger Grundkurs im Haus der bayerischen Landwirtschaft Herrsching hat begonnen und sich selbst das Motto „Farming. Future. Friends.“ gegeben. Mit

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Massaker blieb aus

Sie sind dann doch am Donnerstag gekommen, aber das Kettensägen-Massaker blieb aus: Die Gehölzpfleger von der Flussmeisterei Benediktbeuren haben am Kienbach nur

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Süße Träume

Die süßeste Versuchung, seit es Schokolade gibt, kommt sicher nicht aus dem Hause mit der Lila Kuh. Wir haben da einen ganz anderen „Sündentempel” im Auge. Ausgerechnet im Kirchstraßerl badet Stefan Schneider

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Vier Jahreszeiten am Ammersee

Fast so schön wie bei Vivaldi: Der Ammersee melancholisch im Herbst, hart und streng im winterlich-weißen Gewand, verheißungsvoll im Frühling und prall in sommerlicher Verheißung. Ein paar filmische Impressionen von einem der

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Bayerische Gebirgsmarine

Was haben Chris, Alex, Peter und Johannes gemein? Sie schrecken nicht zurück vor Wassertemperaturen um die fünf Grad. Am letzten Wochenende hat die Wassersport-Meteo-Seite Zebrafell.de alle windhungrigen Wassersportler aufgeschreckt: Aktueller Wind: 11,6

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Ein Mann und sein Berg

Ungefähr 6000 mal ist der ehemalige Bauunternehmer Johann Kaindl in seinem Leben auf dem Gipfel des Breitbrunner Königsbergs gestanden. Am 5. Mai feierte der unermüdliche Berg-Steiger und Bienenfreund seinen 90. Geburtstag. Kaindl

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Nachtmeldung: Bahnhof für den Bauch, nicht für den Kopf

Der Bahnhof soll eher der Bauch als der Kopf von Herrsching werden. Der Gemeinderat beschloss am Montagabend eine neue Nutzung für das alte Haus. In den Denkmal-geschützten Mauern sollen Wohnungen, Kneipe/Bar/Restaurant, WC, kleine Geschäfte und – natürlich: Herr Vetter eine neue Heimat finden. Für einen Bürgertreff mit kultureller Nutzung fand sich keine Mehrheit. Enttäuscht vom Ausgang der Abstimmungen waren – vermutlich – die FDP und der Seniorenbeirat.

Die grundsätzliche Entscheidung fiel klar aus: Es gibt keine kleine Sanierung, die rund 1,7 Millionen Euro gekostet hätte. Der Gemeinderat will aus dem „Patienten Bahnhof” (Bürgermeister Schiller) wieder eine Visitenkarte für Herrsching machen. Das bedeutet: Gleichzeitig mit einer

• Kellerdecken-Erneuerung, der

• Sanierung der Firstpfanne, der

• Dämmung der obersten Geschossdecke und der

• vollständigen Erneuerung der Haustechnik werden

Ladenlokale, Kneipe und Wohnungen im renovierten Gebäude gebaut oder renoviert werden.

Die technische Sanierung des Gebäudes wäre zwar auch teuer, aber planerisch einfach: Weil keine Nutzungsänderung vorgenommen würde, müsste die Gemeinde keinen neuen Bauantrag einreichen und keinen Architekten beauftragen. Das wollte Mehrheit des Gemeinderats nicht. Gemeinderat Thomas Bader (CSU) machte sich für die große Lösung stark: „Wir wollen keine Provisorium mehr. Wir kommen um eine Nutzungsänderung nicht herum.”

Und so geschah es: Gegen 2 Stimmen entschied der Gemeinderat: Wir wollen eine große Lösung, also eine Nutzungsänderung. Einstimmig wurde auch beschlossen, dass der neue Bahnhof einen Gastronomiebetrieb erhält. Ohne Gegenstimmen wurde auch das Reisezentrum (Stichwort: Herr Vetter) beschlossen. Mit knapper Mehrheit entschied sich der Gemeinderat für kleine Geschäfte, eventuell sogar für einen Markt in der Bahnhofshalle.

Dann wurde die Diskussion kontrovers. Wollen wir auch einen Aufenthaltsraum und Bürgertreff, der auch kulturelle Angebote machen darf? Dafür machte sich besonders FDP-Rat Alexander Keim stark. Nein, wollen wir nicht, beschloss die Mehrheit.

Den nächsten Schritt muss jetzt die Gemeindeverwaltung machen: Sie will einen Auftrag für einen Architekten ausschreiben, der dieses Grundgerüst in einen attraktiven Plan umsetzen soll.

Wer in den nächsten 5 Jahren mit einer Bahnhofs-Neugestaltung rechnet, verrechnet sich. Die Gemeindekämmerin Goodwin machte angesichts der Kosten ein besorgtes Gesicht. Wann die Millionen-Kosten in einen künftigen Haushalt passen werden, weiß niemand.

Ein Sprayer hat schon deutlich gemacht, was er will. Er wird enttäuscht sein.

Nachtmeldung: Bahnhof für den Bauch, nicht für den Kopf

Der Bahnhof soll eher der Bauch als der Kopf von Herrsching werden. Der Gemeinderat beschloss am Montagabend eine neue Nutzung für das alte Haus. In den Denkmal-geschützten Mauern sollen Wohnungen, Kneipe/Bar/Restaurant, WC, kleine Geschäfte und – natürlich: Herr Vetter eine neue Heimat finden. Für einen Bürgertreff mit kultureller Nutzung fand sich keine Mehrheit. Enttäuscht vom

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Sommerkirche am Königsberg

Das vielleicht schönste Altarbild der Welt breitete sich hinter Pfarrer Ulrich Haberl aus – der Ammersee mit den schemenhaften Alpen in 80 Kilometer Entfernung. Christen aus dem Fünfseenland waren auf den Königsberg in Breitbrunn gepilgert, um eine Sommerkirche der besonderen Art zu erleben. Die Blaskapelle Herrsching unter Leitung von Gabriele von Dehn schmetterte Kirchenlieder bis

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Das ist die Hölle – hier gottlob aber nur in der Simulation: 80 Feuerwehrleute üben am Wochenede in Herrsching den Einsatz in Innenräumen

Feuerwehr im Rachen des Feuerdrachens

Bei dieser Übung spielen die meteorologischen Temperaturen keine Rolle – es ist ohnehin glühend heiß: Am Wochenende üben 80 Feuerwehr-Frauen und -männer aus dem Landkreis Starnberg in einem Brandsimulator den „Innenangriff”. Dazu stellt die Firma Draeger einen Fire Dragon im Hof der Herrschinger Feuerwehr auf. In dieser „Spiel”-Hölle trainieren die Feuerwehrleute unter Atemschutz den richtigen

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Wieder daheim: Das namenlose Wallaby

Noch keine Spur vom Ausreißer

Wenn Sie zwischen Herrsching und Breitbrunn ein Känguru im Wald sehen, rufen Sie nicht Ihren Arzt oder Apotheker, fragen Sie auch nicht im Wirtshaus nach, was Ihnen die Bedienung ins Bier geschüttet hat – Sie haben das seltene Glück, einem kleinen Aussie zu begegnen: Das Zwergkänguru mit der Gattungsbezeichnung Wallaby war aus dem Landgut Josef

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„Mein Garten darf auch mal ein bisschen unordentlich sein”

Sarah auf allen Kanälen: Die Breitbrunnerin Sarah Stiller, eine „der bekanntesten Garten-Bloggerinnen Deutschlands”, ist jetzt nicht nur auf Youtube eine Größe, sondern steht als Expertin für erdige Hände und grüne Daumen in jeder gut sortierten Buchhandlung mit ihrem neuen Buch „Flower Girls, Vom Glück, in der Erde zu buddeln”. Sarah Stiller erzählt in dem opulenten

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Das Pier mit seiner schicken Terrasse ist ein Herrschinger Gastro-Hotspot

November 2022: Ende Legende

Das vergangene Jahr 2022 in Herrsching/Ein Rückblick auf die wichtigsten Ereignisse// Ein Herrschinger Hotspot des gesellschaftlichen Lebens kommt uns abhanden: Ende Dezember wird das Pier 48 am Landungssteg seine Pforte schließen. Dem Vernehmen nach hat ein Investor das Lokal („Bar, Café, Zuhause”) gekauft. Der alte Besitzer wollte sich nicht zum Grund des Verkaufs äußern. Das

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Alpenländische Volksmusik in der Erlöserkirche

Freudig begrüßter Besuch in der evangelischen Kirche in Herrsching: Die bekannte Volksmusikgruppe um Erna Meindl aus Breitbrunn gestaltete einen Gottesdienst in der Erlöserkirche mit. Das Ereignis ist deshalb außergewöhnlich, weil die Gruppe für ihre Auftritte in der katholischen Heilig-Geist-Kirche in Breitbrunn bekannt ist. herrsching.online war mit Kamera und Mikrofon dabei, als Erna Meindl (Zither), Barbara

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Treffen sich zwei Planeten…

Was dem Weltklima-Gipfel in Glasgow nicht gelang, schaffte der evangelische Pfarrer Ulrich Haberl (Herrsching) mit einer bewegenden Predigt. Er rüttelt auf, ohne Panik zu verbreiten und verknüpft seine eigene Biografie mit den Daten der verschiedenen „Welterschöpfungstage”, die aufzeigen, in welchem Tempo wir die Erde ausbeuten.  herrsching.online beginnt mit diesem Beitrag seine Podcast-Reihe. Hier finden Sie die

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Robert Volkmann über den Mythos deutscher Wald

Ohne Bäume wäre sein Wissen über die Geschichte am Ammersee bald vergessen: Robert Volkmann hat viel Papier, gestiftet von opferbereiten Bäumen, verbraucht, um seine Forschung der Nachwelt zu erhalten. Jetzt hat sich der Heimat-Historiker und ehemalige Gymnasiallehrer ein Thema vorgenommen, das alle beschäftigt: Was wird aus unserem Wald? Und was haben die Vorfahren aus dem

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„Ich werde vor der Bundestagswahl keine Wahlempfehlungen abgeben”

Wie politisch darf die Kirche sein? Der Herrschinger Dekan und Pfarrer Simon Rapp sagt im Interview mit herrsching.online: „Ich werde vor der Bundestagswahl keine Wahlempfehlungen abgeben." Aber Politik spielt in der katholischen Kirche keine zentrale Rolle mehr. Sorgen macht den Bischöfen und Pfarrern vielmehr der schleichende Bedeutungsverlust.

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