Die süßeste Versuchung, seit Christian Schiller Bürgermeister ist: Wahlleiter Wannenmacher ließ eine Torte von Konditor Stahl auftragen, die das Duell zwischen Schiller und Casaretto zeigte. Über das Wahlergebnis von 65,5 Prozent für ihn war er offenkundig selbst überrascht. Er hatte politische Beobachter immer wieder gefragt, wie sie das Rennen ums Rathaus einschätzen. Für Experten war zwar die Höhe des Wahlsieges eine Überraschung, nicht aber der Wahlausgang. Schiller konnte sich bei der Eröffnung des Gymnasiums als einer der „Gründerväter“ präsentieren, und am neuen Haus des Kindes am Fendlbach stellte er sein Licht auch nicht unter den Scheffel. Außerdem sprachen sich viele Vereine für ihn aus, obwohl die Gemeinde die Zuschüsse um 50 Prozent kürzen musste. So warb der Gewerbeverein WIR für den „bewährten Bürgermeister“, und bei der großen Bühnenshow mit Landrat Frey war zu spüren: Es gibt keine Wechselstimmung in der Seegemeinde.
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Herr Schiller, hat wie auch ich, die Realschule in Herrsching besucht. Da wäre es doch wirklich schön, wenn er sich als Patron für DIESE Schule einsetzt. Handwerker braucht das Land und die Realschule eine sichere Zuwegung! Seit 50 Jahren latscht man mit schmutzigen Schuhen in die Schule, das nennt sich Tradition.