Feierabend für verdienstvolle Gemeinderätinnen und -räte. In der letzten Gemeinderatssitzung wurden Anke Rasmussen (Grüne), Hans-Jürgen Böckelmann (Grüne), Dr. Tanja Kodisch-Kraft (CSU), Johannes Puntsch (FDP) und Dr. Rainer Guggenberger (BGH) aus dem Kreis der 24 Räte verabschiedet. Rasmussen, Böckelmann, Puntsch und Guggenberger hatten sich bei der letzten Gemeinderatswahl aus freien Stücken von ihrem Ehrenamt zurückgezogen. Der „Elder Statesman“ Böckelmann saß 24 lange Jahre am Ratstisch, seine Fraktionskollegin Rasmussen harrte 18 Jahre im Gemeindeparlament aus. Grob geschätzt haben die fünf Räte zusammen an die 10 000 Stunden im Dienst der Gemeinde geopfert. Der Lohn dafür war karg: 40 Euro pro Sitzung, hin und wieder ein Freibier bei einer Gemeindeveranstaltung und das unbestimmte Gefühl, etwas bewirken zu können, mussten als Entschädigung reichen. Und wer sich als Kommunalpolitiker kein dickes Fell wachsen ließ, trug aus mancher Sitzung kleine Traumata nach Hause. Wir Bürger hatten die Ehre. Und die Gewissheit, seriös vertreten worden zu sein. Danke, Frau Rasmussen, Frau Kodisch-Kraft, Herr Böckelmann, Herr Guggenberger und Herr Puntsch.
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Ja, wir sollten auch öfter mal „Danke“ sagen!
Sonst wissen wir ja immer nur, was “ die wieder falsch gemacht“ haben…
Gerne bedanke ich mich hier als Herrschinger Bürgerin bei den ausscheidenden Gemeinderäten und Gemeinderätinnen. So verschieden die fünf ehrenamtlichen Mitbürger sich für unser Gemeinwesen auch eingesetzt haben, so gemeinsam haben sie sich auch für eine demokratisch verantwortliche Beratung des Buergermeisters in den letzten Jahren und Jahrzehnten bemüht. Vielen Dank!
Herr Böckelmann hat in seiner letzten Gemeinderatssitzung eine klare Position bezogen. Sein Statement zur Entscheidung vom 16.03.2026, die NS-belasteten Straßen nicht umzubenennen, verdeutlicht die Wichtigkeit, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen, anstatt sie zu verdrängen. Diese Haltung sollten sowohl der Bürgermeister als auch die Fraktionen von CSU, SPD und FDP ernst nehmen. Eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist unerlässlich, um aus ihr zu lernen und ein respektvolles Miteinander in der Gemeinde zu fördern. Ein Dank an Herrn Böckelmann für seine deutlichen Worte.