Das Warten auf den Ersten hat sich doch gelohnt: An Herrschings ÖMV-Tankstelle in der Mühlfelder sind nach eigenen Angaben die Literpreise um etwa 15 Cent gefallen. Den Liter Diesel gab’s am Mittwochfrüh um 10 Uhr unter 2 Euro, E10-Super schon für etwa 1,87. „Aber das kann sich auch wieder schnell ändern“, gab die freundliche Dame an der Kasse zu, die Preise wechseln laufend. Den Ärger darüber sollte man aber nicht bei ihr abladen: „Die Preisgestaltung wird von der Zentrale gesteuert, wir können nichts dafür.“ Der ADAC hat auch schon die Schuldigen ausgemacht: „Der Staat nimmt durch den Tankrabatt weniger ein, die Mineralölkonzerne nicht“, schimpft der Automobilclub. Er vermutet, dass Diesel und Benzin trotz Steuersenkung zu hoch bleiben. In einer Untersuchung an 14 000 Tankstellen in Deutschland will der Club herausgefunden haben, dass die Spritpreise gegen 21.45 Uhr am tiefsten sind, um dann aber in der Nacht wieder steil anzusteigen. Den Preisgipfel erklimmen die Spritkosten kurz nach 7 Uhr. Danach bewegen sie sich in immer kleineren Amplituden auf und ab, bis sie schließlich kurz vor Dienstschluss kurz vor 22 Uhr auf dem Tiefpunkt angelangt sind.
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