Kommt Herrsching der Wärmeversorgung aus dem Untergrund jetzt doch bald näher? Nach der Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs („Der Eilantrag gegen die Bohrgenehmigung des Bergamts ist unzulässig“) wirbt die Betreibergesellschaft des Geothermieprojekts im Herrschinger Moos für einen Nahwärmenetz-Anschluss. Wer sich für die Wäme aus der Erde – Geologen rechnen mit bis zu 119 Grad heißem Wasser aus 3000 Metern Tiefe – interessiert, kann sich auf www.erdwaerme-herrsching.de „kostenfrei und unverbindlich“ einen Anschluss reservieren. Diese Voranmeldung diene der Gesellschaft als Kompass für die Konkretisierung der Ausführungsplanung des Herrschinger Nahwärmenetzes, bei der Straßen mit besonders hoher Nachfrage priorisiert erschlossen werden sollen. „Auf mehrfachen Wunsch erarbeiten wir zudem ein Konzept für eine finanzielle Bürgerbeteiligung am Projekt“, teilt die Projektleiterin Sophie Birner in einer Pressemitteilung mit.
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