Heißer Dampf aus dem Wasserkocher schreckt Breitbrunner Feuerwehr auf

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Breitbrunn, 3. August: Pünktlich zum Frühstückskaffee hat am Montag die Sirene in Breitbrunn Alarm geschlagen. Dabei war die Feuermeldung nur ein Sturm im Wasserglas: In der direkten Nachbarschaft zum Feuerwehrhaus in Breitbrunn schlug die Brandmeldeanlage im Dominikus Ringeisenwerk an. Sie reagierte rasch und hysterisch auf – heißen Wasserdampf aus einem Wasserkocher, wie der Feuerwehrkommandant Florian Kleber mitteilte. Die automatischen Brandmelder sind bei der Feuerwehr nicht immer gern gesehen: Auch in Herrsching schlagen sie gelegentlich an, obwohl nur harmloser Rauch durch das Gebäude zieht.

Schockanruf: Frau übergibt in Wörthsee Geld an unbekannten Betrüger

Wörthsee, 28. Juli: Der Schockanruf von Betrügern brachte eine 49-jährige Frau um 45 000 Euro Bargeld und Schmuck. In dem Anruf behauptete die angebliche Tochter, dass sie einen Verkehrsunfall verursacht habe. In weiteren Anrufen war dann von Geldzahlungen die Rede, um eine Haftstrafe zu vermeiden. Die völlig verstörte Frau fuhr dann zu ihrer Bankfililale und hob das Geld ab. In der Bank klingelten die Alarmglocken nicht – viele Banken werden misstrauisch bei Panikabhebungen und fragen nach. Die Frau übergab dann zwischen 16.30 und 17 Uhr in der Dorfstraße von Wörthsee Bargeld und Schmuck an einen Unbekannten. Als sie wieder nach Hause kam und dort ihre Tochter antraf, merkte sie, dass sie auf Betrüger reingefallen war und erstattete Anzeige. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck bittet Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 08141/612-0 zu melden.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf folgende Verhaltensregeln hin:

  • Beenden Sie das Telefonat, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
  • Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrüger. Wenn Sie unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Aber nutzen Sie dafür nicht die Rückruftaste!
  • Rufen Sie den angeblich betroffenen Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an!
  • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen!
  • Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei!
  • ​​​​​​Sprechen Sie auch mit ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter!

Vollgas mit Auto ohne Zulassung

Eching, 1. August: Dummheit ist bekanntlich Voraussetzung für viele missliche Lagen: Ein 27-jähriger Moldawier machte in Eching mit einem Skoda Kodiaq eine Probefahrt – leider war das Fahrzeug nicht zugelassen. Um den Wagen richtig zu testen, trat er aufs Gaspedal und raste mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Ort.  An der Kreuzung zur Zankenhauser Straße machte der Mann eine Kehrtwende, wobei er einem Fahrradfahrer so brutal die Vorfahrt nahm, dass der einen Zusammenstoß nur noch mit einer Vollbremsung verhindern konnte. Der Moldawier konnte durch eine Nahbereichsfahndung ermittelt werden. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und anderer Delikte. Er wird wohl vorläufig kein neues Auto brauchen.

Millionen-Mobil durch Motorbrand zerstört

Andechs/Erling, 30. Juli: Das war ein teures Feuer: Am Donnerstagnachmittag qualmte es plötzlich im Motorraum eines Wohnmobils: Der Motor des Fahrzeugs hatte nach einer längeren Fahrt in der Andechser Straße Feuer gefangen. Die sofort alarmierte Feuerwehr Andechs sperrte den Straßenabschnitt ab und löschte den Brand im Motorraum. Der Schaden ist nach Angaben der Polizei beträchtlich – bei dem Brand wurde nicht nur der ganze Motorraum beschädigt, der Ruß und Rauch beim Brand machte den ganzen Innenraum unbrauchbar. Das Mobil war eine Sonderanfertigung, das Fahrzeug war über eine Million Euro wert. Die Polizei vermutet, das der Brand durch einen Defekt im Kühlsystem des Mobils ausgebrochen ist. Der 70-jährige Fahrer aus dem Kreis Landsberg wurde nicht verletzt.

Bewusstloser Junge nach Badeunfall von Ersthelfern wiederbelebt

Wörthsee, 18. Juli: Schwerer Badeunfall am Wörthsee: Am Samstagnachmittag wurde ein 12-jähriger Junge aus München am Oberndorfer Badegelände von seiner Mutter vermisst – er ging wohl allein ins Wasser, ohne seiner Mutter Bescheid zu geben. Als die Mutter bemerkte, dass ihr Sohn nicht mehr in der Nähe war, begann sie panisch nach ihrem Kind zu suchen. An der Suche beteiligten sich auch andere Badegäste. Einer der Helfer entdeckte den Jungen dann bewusstlos im Wasser treibend. Nach der Bergung begannen Ersthelfer sofort mit der Wiederbelebung, bis Rettungskräfte eingetroffen waren. Nach lange andauernden Animationsversuchen kehrte schließlich der Puls wieder zurück. Auch ein Rettungshubschrauber war bei dem Unfall im Einsatz, welche Rolle er spielte, war im Polizeibericht nicht erwähnt worden.

Frontal gegen einen Kleinwagen – Rettungshubschrauber im Einsatz

Weßling, 18. Juli: Am Samstag gegen 12.20 Uhr verlor ein 72-jährige Senior auf Höhe der BK-Tankstelle in Weßling wegen eines medizinischen Problems die Kontrolle über seinen Wagen. Er geriet deshalb auf die Gegenfahrbahn. Eine 25-jährige Fahrerin kam ihm mit ihrem Kleinwagen auf der Gegenfahrbahn entgegen, beide Autos stießen frontal zusammen. Durch die Kollision wurden beide Autolenker verletzt. Der 72-jährige Fahrer wurde mit schweren Verletzungen mit einen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die 25-jährige Fahrerin wurde leichtverletzt in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Pkws entstand wirtschaftlicher Totalschaden. An dem Einsatz waren die Feuerwehren aus Weßling und Oberpfaffenhofen sowie die Kreisbrandinspektion Starnberg und diverse Kräfte des Rettungsdienstes beteiligt.

Autofahrerin zwischen Bahnschranken eingeklemmt – S-Bahnverkehr war für 90 Minuten unterbrochen

Herrsching, 16. Juli: Eine Horrorvorstellung, die wohl jeder Autofahrer schon einmal hatte, ist für eine 54-jährige Seefelderin am Herrschinger Bahnübergang wahr geworden. Sie war in ihrem Peugeot unverschuldet unter einer sich absenkenden Bahnschranke eingeklemmt, ihr Wagen ließ sich nicht mehr vom Bahngleis wegfahren. Wahrscheinlich versperrte ihr die Gegenschranke den Weg. Ursache dieser misslichen Lage war ein 76-jähriger Herrschinger. Der Senior hatte den haltenden Peugeot unter die niedergehende Bahnschranke geschoben, weil er nicht rechtzeitig reagierte, als der Wagen vor ihm verkehrsbedingt anhalten musste. Nach Polizeiangaben schupste der Herrschinger den Wagen einige Meter aufs Gleis. Die Signalwarnung der Bahn funktionierte dann offensichtlich schnell, der Zugverkehr wurde eingestellt – von 13.30 Uhr bis 14.45 Uhr war der S-Bahnverkehr unterbrochen. Die unschuldige Peugeotfahrerin wurde bei dem Auffahrunfall leicht verletzt und vorsichtshalber ins Krankenhaus gefahren. Möglicherweise war sie wegen des Unfalls auch nervlich stark strapaziert. Der materielle Schaden ist gering – an beiden Fahrzeugen vermutet die Polizei Reparaturbedarf in Höhe von 2500 Euro.

Tourist vermisst sein Auto in Stegen – es stand in Schondorf

Herrsching/Stegen/Schondorf: Ein etwas älterer Tourist aus Norddeutschland mit behindertem Sohn  meldete sich am frühen Freitagabend bei der Polizeiinspektion Herrsching und bat  um Hilfe  bei der Suche nach seinem Auto. Er hatte seinen Wagen nach eigener Aussage in Stegen geparkt, machte mit seinem Sohn eine Dampferrundfahrt auf dem Ammersee und suchte nach dem Aussteigen sein Auto vergebens.  Die Polizei half dem Mann, in Stegen nach seinem Wagen zu suchen. Nach erfolgloser Fahndung zeigte der Mann auf seinem Handy Fotos von der Dampferrundfahrt – und siehe da, der Besucher war nicht in Stegen, sondern in Schondorf auf den Dampfer gestiegen. Vater und Sohn wurden von der Polizei nach Schondorf gefahren, wo nach kurzer Suche der Wagen wohlbehalten auf dem Parkplatz stand. Die Polizei, dein Freund und Helfer.

Radfahrer stürzte wegen Hupsignalen vor Schreck auf die Straße

Herrsching: Jetzt wird die Hitze auf Herrschings Straßen sogar aktenkundig: Beim Überqueren der Straße am Gymnasium hupte am letzten Mittwoch eine Autofahrerin einen 67-jährigen Radfahrer so hysterisch an, dass der vor Schreck vom Rad fiel. Er rappelte sich aber unverletzt und schnell wieder auf und verfolgte die unverschämte Autofahrerin in ihrem Audi A 1. An der Rotampel stellte er die Frau zur Rede, was die aber nicht sonderlich beeindruckte – sie fuhr einfach weiter. Die gute Nachricht: Die Autonummer der Dame ist bekannt. Die Polizei Herrsching bittet dennoch um Zeugenaussagen.

Zwei tödliche Badeunfälle an einem Wochenende

Starnberg: Am Sonntag, 28. Juni, ist in den späten Abendstunden ein 84-jähriger Mann im Starnberger See ertrunken. Nachdem der Mann nicht zu gewohnter Zeit zurückgekommen war, alarmierte die besorgte Familie die Polizei. Die Rettungskräfte suchten daraufhin den Platz ab, an dem der Rentner üblicherweise badet. Sie fanden den Mann leblos, sofortige Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck geht von einem Badeunfall aus.

Starnberg: Am Samstag ertrank ein 23-jähriger Mann im Starnberger See. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mitteilte, ist der Georgier von einem Boot aus ins Wassesr gesprungen. Kurze Zeit später verschwand er plötzlich von der Wasseroberfläche. Der 26-jährige Begleiter machte auf den Seenotfall aufmerksam, mehrere Helfer suchten vergeblich nach dem Mann. Taucher, die später an der Unfallstelle nach dem Verunglückten suchten, fanden den Mann dann in acht Meter Tiefe tot auf. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und geht nach bisherigen Erkenntnissen von einem Badeunfall aus. Hinweise auf eine Beteiligung Dritter hätten sich nicht ergeben, teilte die Polizei mit.

50 Helfer suchen 17-Jährige im Wörthsee – sie hatte „die Zeit aus den Augen verloren“

Wörthsee: Am Dienstagabend ging ein Notruf wegen einer vermissten 17-jährigen Schwimmerin ein. Die Jugendliche sei, so ihre Mutter aufgeregt, für eine etwa 20-minütige Schwimmrunde ins Wasser gegangen. Nach mehr als einer Stunde ohne Rückkehr der jungen Frau wurden Einsatzkräfte mit einer Stärke von über 50 Personen mobilisiert: Wasserwacht-Boote, die örtliche Feuerwehr mit eigenem Boot, Polizeikräfte, Ersthelferinnen und zwei Drohnen zur Unterstützung aus der Luft. waren im Einsatz. Zudem wurde ein Polizeihubschrauber angefordert. Kurz bevor der Hubschrauber am Wörthsee war, wurde das Mädchen am Ufer in Steinebach unversehrt angetroffen.

Das Mädchen gab an, die Zeit aus den Augen verloren zu haben. Nach Einbruch der Dunkelheit, die von einem kurzen Gewitter begleitet wurde, wollte sie am Ufer entlang zum Ausgangspunkt zurückschwimmen, um bei einer möglichen Wetterverschlechterung das Wasser rechtzeitig verlassen zu können.

Aktuellste Meldungen

Saumäßig lustig

Das Sautrogrennen, trotz heftiger Lobbyarbeit der Herrschinger noch keine olympische Disziplin, wurde in diesem Jahr wieder