Das Foto stammt aus einer früheren Gemeinderatsssitzung

Bank, Geothermie und Party auf dem Friedhof

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Meist erlebt eine Gemeinderatssitzung einen lebhaften Abschluss mit Anfragen der Gemeinderäte. Hier eine Auswahl aus der letzten Sitzung am Montagabend.

Uli Sigl, SPD, trug den Ärger der Friedhofsbesucher vor, die in Herrsching oft keinen Parkplatz finden, weil die Stellplätze alle von den Anliegern okkupiert sind. Außerdem berichtete er von Bürgerbeschwerden über Jugendliche, die den Friedhof als Party-Location missbrauchten. Er bat darum, öfter man den Ordnungsdienst auf den Friedhof zu schicken und auch die parkenden Autos zu kontrollieren. Bürgermeister Schiller versprach Abhilfe.

Rainer Guggenberger fragte nach dem Planungsstand des Projektes Wohnungen auf dem ehemaligen Bofrostgelände. Bürgermeister Schiller gab bekannt, dass der Verband Wohnen eine Stellungnahme abgegeben habe. Der Verband könne sich eine Anlage mit 19 Wohnungen durchaus vorstellen. In den nächsten 3 bis 4 Jahren aber sei nicht mit einer Planung oder gar Baumaßnahme zu rechnen. Schiller verwies auf die Baukosten, die Kellerfrage und die Stellplatz-Problematik. Außerdem brauche man vorher noch einen Bebauungsplan. Er griff den Vorschlag aus dem Gemeinderat auf, den Verband Wohnen zu einer Bauausschuss-Sitzung einzuladen.

Leo Gruber (BGH) fragte nach dem Grünflächenplaner. Schiller wies darauf hin, dass der Bauhof Grünflächen identifiziert habe. Er berichtete aber auch vom Widerstand von Anwohnern. So habe sich eine Anwohnerin in Widdersberg heftig gegen die Umwandlung eines „wilden” Autostellplatzes in eine Grünfläche gewehrt. Sie habe sogar mit dem Rechtsanwalt gedroht.

Alexander Keim wollte wissen, wie weit die Raumluftanlagen in der Christian-Morgenstern-Schule gediehen seien (siehe auch Meldung auf herrsching.online). Die Verwaltung informierte, dass diese Woche noch der Rest der 13 Anlagen angeschlossen und in Betrieb genommen werde.

Traudi Köhl (Grüne) regte eine Sitzbank an der Bushaltestelle Mitterweg an. Sie wollte auch noch wissen, ob man nun das Obst von den Bäumen an der Heimgartenstraße in Breitbrunn essen könne. Bauamtsleiter Finster berichtete, dass die Untersuchungen wegen des Methanaustritts noch laufen.

Gerd Mulert (Grüne) regte an, den Chef der AWA Ammersee, Maximilian Bleimaier, einzuladen. Er führte aus, dass es nach der Satzung der AWA durchaus im AWA-Geschäftsbereich liege, sich mit der Geothermie zu befassen.

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