Einbrecher dringen mitten am Tag in Reihenhaus ein

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Weßling: Einbrecher werden immer dreister: In Weßling haben Eindringlinge die einstündige Abwesenheit der Hausbesitzer benutzt, um in ein Reihenhaus einzubrechen – mitten am Tag zwischen 14 und 15 Uhr. Sie hatten in diesem Zeitfenster die rückwärtige Terrassentür aufgehebelt und die Räume durchkämmt. Mitgenommen haben sie schließlich ein Silberbesteckt im Wert von vielleicht 200 Euro, der Sachschaden an der Tür beläuft sich ebenfalls auf etwa 200 Euro.

Am darauffolgenden Montag kam es zwischen 8.30 und 22 Uhr zu einem weiteren Wohnungseinbruch in ein Reihenhaus in Weßling. Der oder die Täter versuchten zunächst, die rückwärtige Terrassentür aufzuhebeln. Nachdem ihnen  das nicht gelang, schlugen sie die Scheibe der Terrassentür ein und gelangten so ins Haus. Dort wurden fast alle Zimmer durchwühlt. Beute machten die Täter jedoch keine – es entstand nur Sachschaden in Höhe von 1000 Euro an der Scheibe der Terrassentüre. 

Die Polizei Herrsching bittet in diesem Zusammenhang um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 08152/93020. Sie macht darauf aufmerksam, dass die Täter nun im Schutz der früh einbrechenden Dunkelheit Häuser suchen, in denen kein Licht brennt. So glauben sie sicher zu sein, dass niemand zu Hause ist. Deshalb könnte es helfen, wenn auch in Abwesenheit der Bewohner Licht im Hause brennt.

Von der Sonne geblendet: Fußgänger angefahren

Herrsching, 27. Oktober: An Herrschings wildester „Kreuzung“, der Einmündung des Landungsstegs in die Seestraße an der Ecke Kiez, ist wegen der Rechts-vor-Links-Regelung mancher Autofahrer überfordert. Mitunter spielt dann auch noch die tiefstehende Sonne eine Rolle. Das musste eine 56-jährige Herrschingerin erfahren, die am Dienstagnachmittag gegen 15.55 Uhr von der Seestraße in den Landungssteg einbiegen wollte. Die Fahrerin wurde, so vermutet es die Polizei, durch die im Westen tiefstehende Sonne so stark geblendet, dass sie den 67-jährigen Fußgänger übersah, der die Straße am Kiez überqueren wollte. Die Herrschingerin nahm den Münchner frontal auf die Schippe, der Fußgänger wurde dabei leicht verletzt. Ein Rettungswagen fuhr den Mann „in ein nahe gelegenes Krankenhaus“, wie die Polizei mitteilte. Dabei könnte es sich vielleicht um die Schindlbeck-Klinik handeln?

Obduktion: Das Brandopfer ist die 77-jährige Hausbewohnerin

Schondorf, 27.Oktober. Bei dem am Freitag leblos aus einem abgebrannten Einfamilienhaus in Schondorf geborgenen Leichnam handelt es sich um die 77-jährige Bewohnerin. Das hat die von der Staatsanwaltschaft Augsburg angeordnete Obduktion jetzt ergeben, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mitteilte. Das Opfer konnte nur noch anhand des Zahnstatus identifiziert werden. Die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache dauern weiter an. Der Brandort ist weiterhin sichergestellt.

Leiche des Brandopfers in Schondorf endlich geborgen

Schondorf, 23. Oktober. Der bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leichnam, den die Feuerwehr bei Löscharbeiten eines in Vollbrand stehenden Einfamilienhauses in Schondorf bereits am Donnerstagnachmittag entdeckte, konnte endlich geborgen werden. Gelungen ist dies erst am Freitagvormittag, nachdem der vollkommen zerstörte Dachstuhl so weit abgetragen war, dass die Rettungskräfte das Gebäude gefahrlos betreten konnten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg soll der Leichnam am Montag im Institut für Rechtsmedizin München zur Identifizierung und Klärung der Todesumstände obduziert werden.

Ein vorbeifahrender Zeuge hatte am Donnerstag gegen 14:30 Uhr das in Flammen stehende Gebäude in der Seestraße entdeckt und Feuerwehr und Rettungskräfte alarmiert. Als diese am Brandort ankamen, stand das Haus bereits im Vollbrand. Die Ursache ist bislang noch ungeklärt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck zur Brand- und Todesursache dauern noch an. Unterstützt wird die Polizei von Spezialkräften des Bayerischen Landeskriminalamt, auch ein Brandmittelspürhund ist im Einsatz. Der Sachschaden beläuft sich auf eine halbe Million Euro.

Ertrunkener Student aus Starnberger See geborgen

Starnberg, 15. Oktober: Der Leichnam des 23-jährigen indischen Studenten, der seit Juni 2025 nach einem Bad im Starnberger See vermisst wurde, ist nun von einem Taucher einer Spezialfirma aus München geborgen worden. Den Unfallhergang stellte sich nach Darstellung der Polizei damals so dar: „Die Männer sprangen abwechselnd spielerisch immer wieder einem Boot in den See. Nach etwa einer halben Stunde gelang es dem mittlerweile Vermissten offenbar nicht mehr, sich ins Boot zu ziehen. Beide Freunde versuchten, den Nichtschwimmer noch vor dem Untergehen zu retten, was ihnen jedoch nicht gelang. Der Untergehende umklammerte die Helfer so sehr, dass diese selbst in Not gerieten und das Opfer nicht ins Boot bergen konnten.“

Vespafahrer stürzte am Bahnübergang

Schondorf, 8. Oktober: Vespas sind unglaublich flink, sie haben mit ihren kleinen Rädern aber auch ihre Tücken. Dies musste ein 69-jähriger Berliner nach dem Bahnübergang in Schondorf schmerzlich erfahren. Kurz nach dem Bahnübergang verlor der Mann die Kontrolle über die Vespa und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Er stürzte Kopf voraus in den angrenzenden Gartenzaun. Dabei erlitt der Mann schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Am Motorroller entstand Totalschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. Am Zaunelement entstand ebenfalls Sachschaden in Höhe von 500 Euro.

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