Ein Dorf steht zusammen: Als die Vorsitzende des Breitbrunner Gartenbauvereins mit ihren beiden Kindern aus ihrem Mietshaus ausziehen musste, war das 1800-Seelendorf alarmiert: Wenn Nadine Mattern keine bezahlbare Wohnung finden würde, müsste sich der umtriebige Gartenbauverein nach einer neuen Vorsitzenden umschauen. Um das zu verhindern, startete der Verein eine kollektive Wohnungssuche für seine Chefin, die mit ihren „Dreckspatzen“ spektakuläre Veranstaltungen auf die Beine stellt. Bis zu 25 Kinder macht Mattern mit Bienen, Blüten, Beeten und Blättern bekannt und ersetzt so manche Biologieschulstunde. Und plötzlich fand sich auch eine schöne Wohnung für die kleine Familie. Aber dann ereilte sie das Größte Anzunehmende Unglück: Mattern erlitt einen Bruch im Kniegelenk – und fiel damit für den Umzug aus. Sie konnte nichts tragen außer ihren Krücken. Doch Solidarität ist in Breitbrunn gelebte Wirklichkeit: „Plötzlich standen Dutzende von Leuten in der Tür und packten an. Insgesamt 53 Frauen und Männer zogen unseren gesamten Haushalt um.“ So gaben viele Eltern, deren Kinder bei den Dreckspatzen die Natur verstehen lernen, wieder etwas zurück.
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Als Seniorin des Breitbrunner Gartenbauvereines freut mich das helfende Engagement in unserem Miteinander sehr. Der Leitspruch innerhalb des Landesverbandes : „Gartenbauvereine helfen Mensch und Natur“ wird in der jungen Generation aktiv gelebt. Weiter so und viel Gesundheit für den Vorstand. Heidi Körner, ehemalige Vorständin.