Nicht mitten in, sondern über Herrsching spielt sich die Handlung dieser Meldung ab: Das Flugzeug der Vietnam Airlines, das am Samstagnachmittag knapp einer Katastrophe auf dem Münchner Flughafen entgangen war, kreiste zwei Stunden lang über Oberbayern und kam nach einem Bericht der SZ vom Dienstag auch über Herrsching. Sinn des Rundflug: 60 Tonnen Kerosin abzulassen, damit der Dreamliner 787 mit deutlich geringerem Gewicht eine Notlandung am Münchner Flughafen machen konnte. Die Piloten überflogen auf ihrer Kerosin-Entladungsrunde Eggenfelden, Wasserburg am Inn Herrsching und München. Der Bericht der SZ beschäftigte sich auch mit der Umweltschädlichkeit des abgelassenen Treibstoffs. Das Bundesumwelt habe in einer Studie festgestellt, dass das Ablassen des Kerosins ab einer gewissen Flughöhe keine kritischen Auswirkungen auf Mensch und Natur habe, weil der Treibstoff in feinste Tröpfchen zerstäubt werde, die zum Großteil in der Luft verdunsteten. Die SZ zitierte aber auch eine Fachfrau vom Bund Naturschutz, die diese Behauptungen sehr kritisch sieht.
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Eine Umweltkatastophe. Zu behaupten es löse sich auf… Ich pfeiffe auf die Studien und Schönrederei! Es verteilt sich! Es ist dann im Umweltkreislauf. Es gerät in Seen, Flüsse, die Atemwege von allen Lebewesen, es wird über dze Haut aufgenommen, es gelangt in den Boden und schließlich ins Grundwasser… bei Regen bekommt man es auf den Kopf und in die Atemwege. Alleine ein ungünstiger Luftdruck und eine niedrige Flughöhe, lassen die Messwerte sofort anders aussehen. Aber es ist ja mittlerweile das Normalste der Welt, dass Kerosin abgelassen wird.
… erst wenn der letze Fluss vergiftet ist, dann wird der Mensch verstehen, dass man Geld nicht essen kann….
Normal ist es nicht, ganz und gar nicht. Aber auch nicht alltäglich. In Deutschland kommt es zu 20 – 25 Kerosinablässen pro Jahr, das ist der Durchschnitt der letzten Jahre.
Aber was wäre denn die Alternative im jüngsten Fall gewesen? Das Flugzeug abstürzen zu lassen?
Btw, warum schreiben Sie eigentlich nicht unter Klarnamen? Ihre Bedenken kann doch jeder verstehen. Ich hatte vor allem auch an die derzeit grassierenden Waldbrände gedacht, als ich das gelesen hatte.
Seit einigen Monaten führen Fluglinien auch über Widdersberg. Manche Flugzeuge fliegen so tief, dass man draussen unwillkürlich den Kopf einzieht. Leider ein neuer Störfaktor, den es früher nicht gab. Vielleicht kann Jemand Abhilfe schaffen?
Hängt von der Hauptwindrichtung ab. Auch Anflug EDMO Oberpfaffenhofen führt oft über Widdersberg und Weßling. Aber kein Vergleich zu den 70er Jahren: ständig Testflüge Do 27, Do 28 und Do 28 TNT. Außerdem Alphajet im Tiefflug über dem Ammersee, oft auch die Staffel aus Lagerlechfeld. Testpiloten in OPfHfn waren auch Herrschinger: Scheit und Detzer Sepp ….