„Viele Menschen haben dieses Erleben mit nach Hause genommen“

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Pfarrer Simon Rapp

Der Kommentar des ehemaligen Leiters der Herrschinger Musikschule, Carl Rellensmann („Dieser O-Fortuna-Effekt, jene Gänsehaut, die mich jedes Mal befällt, mit den monumentalen Paukenschlägen und Choreinsätzen: Die Assoziationen zur NS-Ästhetik sind mir einfach zu offensichtlich. Es ist mir unheimlich.“) zum Carmina-Burana-Konzert der drei Herrschinger Chöre hat nun auch einen Kommentar des katholischen Herrschinger Pfarrers und Dekans Simon Rapp auf herrsching.online provoziert. Er schreibt in seinem Statement: „Leider ist es heute ein Trend geworden, das vermeindliche Haar für wichtiger zu erachten als die von der Kochkunst verschiedener Köchinnen zubreiteten Suppe, die es geschafft haben, aus einem altehrwürdigen Rezept eine Köstlichkeit zu kredenzen!
Schade, dass in all den Kommentaren das eigentliche Ereignis nicht zur Würdigung kommt: drei Herrschinger Chöre und drei Kinderchöre aus Herrsching üben monatelang intensiv, um gemeinsam ein großartiges Werk auf die Bühne zu bringen. Man konnte an dem Abend sehen, hören und spüren, wie Musik verbinden kann: Alter, Geschlecht, Religionszugehörigkeit und politische Präferenzen spielten keine Rolle, sondern verbanden sich zu einem optischen und akustischen Gesamtwerk, das nicht nur die Dreifachturnhalle der Realschule ausgefüllt hat. Viele Menschen haben dieses Erleben mit nach hause genommen.
Ich möchte mich bedanken bei allen, die es ermöglicht haben und vor allem bei jenen, die monatelang – neben allen anderen Herausforderungen in Beruf und Familie – sich und andere darauf vorbereitet haben! Gerne wieder!“

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