Gemeinderat Wolfgang Darchinger hat den Kampf gegen die Kippen zur Kunstform erhoben: Aus weggeworfenen Zigarettenstummeln formte er kunstvolle Objekte, die in einer Ausstellung ein fasziniertes Publikum fanden. Weniger komisch-gruselig geht eine neue Bewegung den Kippenkampf an: Kipp it clean heißt die Aktion, die auch von ProNatur forciert wird. Damit die Raucher den Sucht-Stummel nicht in der Natur entsorgen, gibt’s jetzt mitnehmbare kleine Aschenbecher, die für schmales Geld erworben werden können. Die Aktivistinnen um Almut Albert und Ela Bauer haben sich sogar in den Umzug beim Gemeindejubiläum eingereiht und für ihr Gift-Case geworben. In einer Presseaussendung weisen sie darauf hin, dass die Zigarettenfilter aus Mikroplastik und giftigen Chemikalien bestehen. An Herrschings Promenade beschleunige die Nähe der Bänke zum See den Eintrag der Schadstoffe in das Gewässer, eine direkte Gefahr für die Wasserqualität, für Fische und Wasserlebewesen. Deshalb fordert Kipp it clean:
✅ Nutzen Sie Taschenbecher – kleine Behälter für unterwegs, die Kippen sicher sammeln.
✅ Entsorgen Sie Kippen im Restmüll – niemals in der Umwelt!
✅ Informieren Sie andere – sensibilisieren Sie Freunde und Bekannte für das Problem.




