Mehr Sicherheit am Herrschinger Gymnasium: Jetzt ist die Bedarfsampel an der Einmündung Panoramastraße probeweise seit Montag in Betrieb. Auch die Verlängerung der Tempo-30-Zone und die Öffnung des Gehweges für Radfahrer in Richtung Ortsmitte ist jetzt umgesetzt. Zudem ist nun die Buswendeschleife fertiggestellt.
Bei einer Informationsveranstaltung des Fördervereins Ende Januar hatte Landrat Stefan Frey die Prüfung einiger verkehrstechnischer Maßnahmen zugesagt. Nachdem der erforderliche Stromanschluss verlegt wurde, konnte jetzt mit Unterstützung der Gemeinde Herrsching auch die testweise aufgestellte Bedarfsampel in Betrieb gehen. Geprüft wird noch der Vorschlag, den Übergang direkt vor dem Gymnasium zu verbessern.





Dann wollen wir mal hoffen, dass die Schüler auch brav bei „Grün“ über die Ampel gehen. Sonst wirds noch gefährlicher, als ohnehin schon!
Das Verkehrsmanagementsystem, das nach dem „Greenfield“-Ansatz entwickelt wurde, benachteiligt leider gerade die Schwächsten am Gymnasium. Für Radfahrer ist es dort ein Albtraum, und Fußgängern geht es auch nicht wirklich besser. Eine Gemeinde mit mehreren tausend Schülern und Studenten hat im Umfeld einer Schule erneut eine Planung und Umsetzung unterdurchschnittlicher Qualität abgeliefert. Das ist schade, aber zu erwarten gewesen.
Als Anwohner ist das Ganze leider eher problematisch und falsch bedacht. Die Ampel ist zwar eine wichtige Maßnahme, packt aber nicht das Problem an der Wurzel. Die Ampel ist viel zu lang rot und die Schüler laufen dann zwischen den Autos über die Straße. Eine viel sinnvollere Maßnahme wäre es, die Linienbusse bei Schulschluss einfach an der Schule halten zu lassen. So müssten die Kinder nicht zweimal über die Straße und die Unfallgefahr und das Chaos wäre maximal minimiert.
Fazit nach fast einem Jahr „Probebetrieb“: Verkehrsplaner sind leider häufig fern ab der Realität und denken, dass die Kinder sich nur an Regeln halten (obwohl sie selber mal jung waren).
Sehr gut. An dieser Stelle hat schon immer eine Ampel gefehlt.