Vater wollte mit vierjährigem Sohn Fußball spielen – Mitbewohner fühlte sich gestört und stach zu

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Nach Informationen der afghanischen Community in Herrsching soll das der Täter sein, der im Herrschinger Containerdorf einen spielenden Vater mit einem Messer umgebrachte. Das Bild stammt aus einem Beitrag in sozialen Medien.

Inzwischen sind dank der Schilderung von Augenzeugen und Helfern neue Details zur Bluttat in Herrsching bekannt geworden. herrsching.online hatte in der afghanischen Community einen jungen Herrschinger getroffen, dessen Freund die Tat nicht nur aus nächster Nähe gesehen hat, sondern auch noch heldenhaft eingreifen wollte. Nach dieser Schilderung soll der Familienvater M. noch am Tatort durch mehrere Messerstiche so schwer verletzt worden sein, dass er auf dem Spielplatz im Containerdorf verblutete. Die Augenzeugen berichteten, dass der vierjährige Sohn des Opfers die grausame Tat mit ansehen musste.

Der Streit am Mittwochabend hatte sich nach Aussagen dieses Zeugen aus einem banalen Grund heraus entwickelt. Der 40-jährige M. habe mit seinem vierjährigen Sohn auf dem Spielplatz des Containerdorfes Fußball gespielt. Das habe den 36-jährigen späteren Täter so geärgert, dass er mit dem Vater in einen heftigen Streit geraten sei. Diese Auseinandersetzung eskalierte dann, der 36-Jährige habe ein Klappmesser aus der Tasche gezogen und dem Vater die etwa 15 Zentimeter lange Klinge in den Bauch gerammt. Daraufhin sei der Mann zusammengeklappt. Der Täter sei so in Rage gewesen, dass er die Klinge noch einmal in den Hals gestochen habe. Dabei sei, so der Augenzeuge, wohl die Halsschlagader getroffen worden. Dadurch seien große Mengen Blut ausgetreten. Der Helfer versuchte noch, den Blutfluss stoppen, konnte aber nicht verhindern, dass das Opfer am Tatort verblutete. Der Täter ist dann wohl in sein Zimmer gerannt.

Andere Augenzeugen hatten noch während der Auseinandersetzung den Notarzt alarmiert. Sie berichteten später, dass der Rettungswagen erst 15 Minuten nach der Alarmierung eingetroffen sei. Diese Information ist allerdings nicht bestätigt worden, in Zeiten höchster Anspannung ist auf das menschliche Zeitgefühl kein Verlass.

Die Beamten der Polizeiinspektion Herrsching, die ebenfalls alarmiert worden waren, betraten den Tatort mit gezückten Waffen, weil sie damit rechneten, dass der mit dem Messer bewaffnete Täter Widerstand leisten werde. Er ließ sich aber wohl widerstandslos auf seinem Zimmer verhaften.

Wie die Zeugen berichten, hatten die beiden früher schon Auseinandersetzungen. Der Täter soll, so wird im Containerdorf erzählt, soll „eine Idiotenkarte“ besessen haben. Was das genau sein soll, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden.

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