Nachdem die Wirtin der Herrschinger Post, Elisabeth Hellmann, in herrsching.online begründet hatte, warum die Gastro-Branche die Preise nach der Mehrwertsteuersenkung nicht verändert, geht jetzt der Blick zu den Fast-Food-Ketten. Eine Marke mit dem großen M meldete sich mit einer aggressiven Werbung zu Wort: „Gleiches Burgerrecht für alle! Die Steuer geht runter, du sparst beim Menü…“ Angeblich senkte die Kette die unverbindlichen Preisempfehlungen für beliebte Menüs um bis zu 15 Prozent. Geht doch, sagen einige Gastro-Kritiker und vergessen dabei, dass die Systemgastronomie bei anderen Gerichten durch die Steuerreduzierung um 12 Prozent fette Gewinne einsteckt. Die Politik wollte doch eigentlich der Dorfwirtschaft ein Schmankerl servieren – die großen Nutznießer aber sind Konzerne.
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