Dr. Sonja Sulzmaier leitet jetzt den Förderverein fürs Herrschinger Gymnasium.

Zum Tiefpreis anbieten, zum Hochpreis abrechnen

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Warum baut die Öffentliche Hand immer teurer als ein privater Bauherr? Und das, obwohl die öffentlichen Auftraggeber alle Arbeiten ausschreiben müssen? Zudem muss die Vergabekommission dann noch das billigste Angebot nehmen. Die Zweite Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Sonja Sulzmaier, hat eine bisher selten gehörte Erklärung für die exorbitant gestiegenen Baukosten beim Herrschinger Gymnasium: Es gebe Firmen, so Sulzmaier, die kalkuliert zu billig anbieten. Komme ihr Angebot nicht zum Zug, würden sofort die Rechtsanwälte aufmarschieren. Während des Baus werde dann zusätzlicher Arbeitsaufwand reklamiert, und schon kletterten die Preise. Ursprünglich, so Sulzmaier, lagen die Baukostenschätzungen bei 35 bis 40 Millionen, beim Baubeginn rechnete das Landratsamt schon mit 80 Millionen, und schließlich ist man bei 110 Millionen angekommen. 21 151 000 Millionen kommen als Zuschüsse aus öffentlichen Töpfen und von der KfW.

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