Spektakulärer Fahndungserfolg für die Herrschinger Polizeiinspektion: Der Einbruch in einen Bikestore im Gewerbegebiet ist aufgeklärt, der mutmaßliche Täter sitzt in Untersuchungshaft. Am Anfang half Kommissar Zufall etwas nach, der Rest war clevere Ermittlungsarbeit der Herrschinger Ermittler. Es stellte sich heraus, dass der Einbrecher nicht nur für den Fahrraddiebstahl in der Gewerbestraße verantwortlich ist – auch drei weitere Diebstähle in Inning und anderen Gemeinden konnten ihm nachgewiesen werden. Die Fürstenfeldbrucker Kripo hat den Fall inzwischen übernommen, der Täter wartet in Stadelheim auf seinen Prozess.
Wie berichtet, hatte der Einbrecher, der einen Migrationshintergrund hat, einen Schaden von 60 000 bis 80000 Euro angerichtet. Dem Fahrradhändler fehlten nach dem Einbruch: Giant Trance Mountain Fully, Giant Revolt E und Gravel E-Bike, Giant Revolt Advanced E-Bike, Giant Trance X E-Bike, Giant Rein E-Bike, Giant Rein E-Bike, Liv Emolden E, Giant Revolt und Giant Trance E-Bike.
Wie der Besitzer des Ladens in einer WhatsApp-Gruppe mitteilte, ist der Dieb zweimal in das Geschäft eingedrungen: Einmal zur Vorbereitung und das zweite Mal zum Plündern des renommierten Bikeladens.
Ein Gravelbike, das dem Chef gehörte, hat der Räuber aus dem Fenster ins Freie gehoben, dort aber liegen gelassen oder schlicht vergessen. Nicht vergessen hat er, offenkundig kein Anfänger, die Alarmanlage zu zerstören.
Als der Dieb das zweite Mal eingestiegen war, hat er die Beute anschließend ganz komfortabel durch die große Eingangstür ins Freie getragen. Die Polizei teilte dazu mit: „Der Dieb fand offenbar den Schlüssel zur Eingangstüre und beförderte durch die Tür sieben Räder ins Freie.“



