Es gibt auch Ampeln, die funktionieren und sehnlichst herbeigewünscht werden – zum Beispiel am Herrschinger Gymnasium. Wie Stefan Diebl, Pressesprecher des für die Staatsstraße zuständigen Landratsamts Starnberg, herrsching.online bestätigt, wird in Kürze eine mobile Ampelanlage am Übergang an der Einmündung Panoramastraße installiert werden. „Die entsprechenden Markierungen wurden bereits aufgebracht. Nach Auskunft des staatlichen Bauamts fehlt aktuell noch der benötigte Stromanschluss“, erklärt Diebl. Die mit der Bereitstellung beauftrage Firma habe allerdings noch kein genaues Umsetzungsdatum nennen können, sagte Diebl.
Immerhin ist gleich zu Schulbeginn eine Verkehrsinsel auf der Mühlfelder Straße errichtet und die Tempo-30-Zone vor der Schule Anfang März bis zum Parkplatz am Ländtbogen ausgeweitet worden. Dennoch sind morgens sowie zu Unterrichtsende um 15 sowie um 16 Uhr immer wieder mal gefährliche Situationen zu beobachten.
Der von vielen Eltern geäußerte Wunsch, einen Eingang an der Panoramastraße oberhalb des Schulgeländes zu öffnen, wird sich so schnell wohl nicht erfüllen. Die Baugenehmigung für das Gymnasium im Mühlfeld ist damals nur unter Ausschluss eines oberen Eingangs erfolgt. Entlastung bringt aber schon die Inbetriebnahme der „Kiss & Ride Schleife“ am Kreisel, in der Mama- und Papa-Taxis ihren Nachwuchs absetzen dürfen.




Dann wollen wir mal hoffen, dass die Schüler auch brav bei „Grün“ über die Ampel gehen. Sonst wirds noch gefährlicher, als ohnehin schon!
Es ist sehr schwer nachvollziehbar, dass trotz langer Planung und extrem hohem finanziellen Aufwand eine so unzureichende Lösung für die schwachen Verkehrsteilnehmer erreicht worden ist. Fussgänger und vor allem Radfahrer kommen hier buchstäblich unter die Räder. Elterntaxis, die unsinnigste aller Verkehrsarten, wird mit einem Wendekreisel auch noch gefördert. Ein Armutszeugnis der Verkehrsplanung.