Gute Nachricht für Stromer: Die Infrastruktur für E-Mobilität in Herrsching soll ausgebaut werden. So möchte die 17er Oberland GmbH an vier weiteren Standpunkten in Herrsching Ladesäulen errichten, darunter erstmals auch eine in Breitbrunn.
Vorgeschlagen hat der regionale Ökostromversorger konkret den Platz neben den Behindertenparkplätzen an der Straße zum Landungssteg, die Ladestraße vor den S-Bahn-Parkplätzen, den Parkstreifen hinter der Realschule neben dem Zugang zu den Sportanlagen sowie das Feuerwehrhaus in Breitbrunn. Der Gemeinderat stimmte in seiner Oktobersitzung diesen möglichen Standorten grundsätzlich zu und beauftragte die Verwaltung, das Projekt weiter zu verfolgen. Die 17er Oberland würde die Ladesäulen errichten und betreiben. Allein für die Wechselstrom-Säule mit zwei Ladepunkten in Breitbrunn wird die Gemeinde einen Baukostenzuschuss entrichten müssen, da die Berechnungen des regionalen Energieversorgers eine geringe zu erwartende Auslastung ergeben haben.
Bislang können Stromer in Herrsching an folgenden, von den Lechwerken betriebenen Chargern aufladen: am Parkplatz Zum Ländtbogen, vor dem Rathaus und an der Rieder Straße. Vor der VR-Bank gegenüber vom Bahnhof befindet sich eine weitere Ladestation. Detailliertere Infos zu den einzelnen Kapazitäten finden Sie hier.
Die 17er Oberland GmbH stellt sich auf ihrer Webseite als ein Zusammenschluss der Gemeindewerke Murnau, den Stadtwerken Bad Tölz, Geretsried, Penzberg, Wolfratshausen und Weilheim sowie mehr als 40 weiteren Oberland-Gemeinden vor, darunter Herrsching. Der regionale Energieversorger verspricht reinen Ökostrom, gewonnen im Kraftwerk Obernach am Walchensee. (sus)




Als Herrschinger (mit eigener Lademöglichkeit) hat man zunächst nichts, aber indirekt dann doch etwas davon: wenn Besucher nun abgasfrei nach Herrsching an den See kommen.
Gut so.