Silvesterböller sind besonders in Kriegszeiten besonders ärgerlich. Zusätzlich verpesten sie die Luft, verursachen Müll und verschrecken Tiere. Im Dezember gehen deshalb viele Anträge bei der Gemeindeverwaltung ein, Böller oder am besten gleich den ganzen Feuerzauber zu verbieten. Der Bürgermeister verwies in der Gemeinderatssitzung auf eine Internet-Aktion, mit der die Bundespolitik zu einem Böllerverbot bewegt werden sollte. Schiller wiederholte, dass die Gemeinde kein generelles Verbot aussprechen dürfe, weil das Bundesrecht sei. Die Gemeindeverwaltung wolle aber mit Juristen erörtern, ob es möglich sei, Verbotszonen auszuweisen – zum Beispiel ums Krankenhaus, um Alten- und Pflegeheime und brandgefährdete Objekte. Ob diese Sondierungen allerdings noch für dieses Jahr zu Ergebnissen führen, ist ungewiss.
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Wenn das viele Geld, das für die Silvesterfeuerwerke ausgegeben wird, in diesm Jahr mal als Spende der Gemeinde Herrsching geschenkt würde? Die könnte dann damit soziale Projekte, die aus Geldmangel im neuen Haushalt leer ausgingen, doch wieder förden?
Und mein armer Hund und unzählige andere Tiere würden nicht vor Angst schier umkommen?
Dass die Gemeinde das Böllern nur noch in Bereichen zulässt, die entfernt von Wohnungen in engen Gassen liegen, bleibt wohl Wunschtraum oder?
Statt wieder Nebelkerzen zu zünden und Probleme zu verschieben sollten sich der Bürgermeister und die Gemeindeverwaltung einfach sachkundig machen. Hilfreich ist dabei ein diesbezügliches Gutachten der Deutschen Umwelthilfe. https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/gutachten-der-deutschen-umwelthilfe-kommunen-sind-rechtlich-verpflichtet-brandempfindliche-gebaeude/