Schondorf, 8. Oktober: Vespas sind unglaublich flink, sie haben mit ihren kleinen Rädern aber auch ihre Tücken. Dies musste ein 69-jähriger Berliner nach dem Bahnübergang in Schondorf schmerzlich erfahren. Kurz nach dem Bahnübergang verlor der Mann die Kontrolle über die Vespa und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Er stürzte Kopf voraus in den angrenzenden Gartenzaun. Dabei erlitt der Mann schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Am Motorroller entstand Totalschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro. Am Zaunelement entstand ebenfalls Sachschaden in Höhe von 500 Euro.
Dreirad-Auto legte sich aufs Dach
Andechs, 30. September: Mit einem ungewöhnlichen Fahrzeug haben vier Insassen einen dramatisch anmutenden, aber gottlob nahezu folgenlosen Unfall erlebt. Das dreirädrige Auto, wahrscheinlich ein umgebauter Fiat, der hinten nur zwei Zwillingsräder besitzt, damit der Fahrer schon ab 16 Jahren fahren darf, wurde von einem 17-jährigen Seefelder gesteuert. Er fuhr mit seinen 16- und 17-jährigen Mitinsassen in Andechs die Machtfinger Straße ortseinwärts. Offensichtlich gab der Führerschein-Frischling aber zu viel Gas, das dreirädrige Gefährt jedenfalls geriet beim Abbiegen auf die Starnberger Straße aus der Balance, kippte auf die Seite und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Die vier Insassen konnten selbständig aus dem Auto krabbeln, zwei hatten sich leicht verletzt, sie wurden ins Krankenhaus gefahren. Am Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Vermisster Taucher tot geborgen
Starnberg, 23. September: Der seit letzten Samstag vermisste Taucher konnte am späten Dienstagnachnmittag von einem Tauchroboter der Bayerischen Bereitschaftspolizei tot an der Allmannshauser Steilwand aus dem Starnberger See geborgen werden. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Sachbearbeitung zur Klärung der Todesumstände übernommen.
Der 63-jährige Mann war am vergangenen Samstagvormittag mit zwei befreundeten Tauchpartnern an der Steilwand beim Tauchen. Aus bislang unbekannten Gründen brach nach kurzer Zeit der Sichtkontakt zu dem 63-Jährigen ab. Seitdem wurde mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften intensiv nach dem vermissten Taucher gesucht. Am Vormittag des Dienstags konnte der leblose Körper des Mannes von einem Tauchroboter der Technischen Einsatzeinheit der Bereitschaftspolizei München in 60 Meter Tiefe in der Nähe der Steilwand zunächst lokalisiert und später tot geborgen werden. Bislang ergaben sich keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Die Ermittlungen dauern an.
Seniorin kollidiert mit fünfjähriger Radfahrerin
Herrsching, 15. September: Da hat der rote „Teppich“ an der Einmündung der Madeleine-Ruoff-Straße in die Rieder Straße auch nichts genützt: Am Dienstagabend gegen 18.20 Uhr hatte ein Auto, das aus der Birkenallee kam, die Rieder Straße überqueren und in die M.R-Straße einfahren wollte, ein fünfjähriges Mädchen erfasst und verletzt. Die 85-jährige Autofahrerin aus Herrsching hatte das Kind, das auf einem Fahrrad unterwegs war, übersehen. Das Mädchen stürzte durch die Kollision auf die Straße und zog sich dabei Schürfwunden und Prellungen zu. Nach einer Vorortuntersuchung durch Rettungskräfte wurde das Kind ins Klinikum nach Starnberg gefahren. Der Vater hatte seine Tochter im Rettungswagen begleitet. Neben dem Rettungsdienst und der Polizei waren auch Kräfte der Feuerwehr Herrsching sowie ein Rettungshubschrauber mit Notarzt im Einsatz. Nach der Erstversorgung und einer kurzen notärztlichen Untersuchung konnte der Rettungshubschrauber wieder abbestellt werden. An dem Pkw der Fahrerin entstand kein erkennbarer Schaden, was auf sehr geringe Geschwindigkeit schließen lässt.
Einbruch in Herrschinger Apotheke: Polizei nahm zwei Kosovaren am Tatort fest
Herrsching, 7. September: Auf frischer Tat ertappt: Zwei kosovarische Staatsbürger wurden gegen 1.15 Uhr in der Nacht auf Sonntag in einer Apotheke in der Mühlfelder Straße festgenommen. Die Einbrecher wollten durch ein Kellerfenster flüchten, als die Polizei schon auf die beiden wartete. Wie und von wem die Polizei alarmiert worden war, teilte sie nicht mit. Mutmaßlich machten die beiden beim Versuch, einen Tresor aus der Verankerung zu reißen, verräterischen Lärm. Der Auswertung von Spuren zufolge waren die Täter zunächst über die Haupteingangstür in die Apotheke eingedrungen, hatten Bargeld aus gewaltsam geöffneten Kassen eingesteckt und sich am Tresor zu schaffen gemacht. Die beiden Einbrecher wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II am Montag einem Richter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Sie wurden daraufhin an eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck geht nach bisherigen Ermittlungen davon aus, dass der 35-Jährige auch an Einbrüchen in eine Bäckerei, einen Baumarkt und eine Apotheke Anfang Juni in Gilching sowie in eine Apotheke in Türkenfeld Mitte Juli 2026 beteiligt war. Sein Komplize ist 37 Jahre alt.
Mopedfahrer verletzt sich bei Kollision schwer
Drößling, 5. September: Am Samstag gegen 17 Uhr verletzte sich 18-jähriger Herrschinger schwer bei einem Unfall mit seinem Moped. Auf der Straße nach Perchting war er in einer Rechtskurve weggerutscht und dabei gestürzt. Er schlitterte dann mit dem Moped nach links auf die Gegenfahrbahn, wo er mit einem entgegenkommenden Auto kollidierte. Er verletzte sich beim Aufprall so schwer, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik geflogen werden musste. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter hinzugezogen. Die Autofahrerin, die mit dem Moped zusammenstieß, wurde leicht verletzt und ins Klinikum nach Starnberg gefahren. Der Sachschaden beträgt etwa 10 000 Euro.
Volltrunken auf zwei Rädern
Andechs, 5. September: Wie man sich mit mehr als 1,6 Promille auf zwei Rädern halten kann, ist durchaus eine Kunst – allerdings eine verbotene, die das Interesse der Polizei herausfordert. Ein 58-jähriger Andechser war am Samstag mit seinem Roller unterwegs zu seiner Wohnung. Die Polizei allerdings war von Augenzeugen alarmiert worden, dass da ein stark alkoholisierter Rollerfahrer von der Arbeit in Herrsching Richtung Heimat in Andechs unterwegs sei. Kurz vor der Wohnung des Mannes erwischten die Beamten den Zweiradfahrer und baten zum Alko-Test. Sie nahmen den Mann dann auf die Dienststelle nach Herrsching mit, wo er eine kleine Blutspende leisten musste. Den Führerschein konnte man ihm allerdings nicht entziehen, weil er keine Fahrerlaubnis mehr hatte – die hatte er schon 2024 verloren. Halterin des Rollers ist seine Ehefrau, auch sie erwartet ein Strafverfahren. So gibt es wohl zwei neue Kunden des ÖPNV.
E-Boot brannte auf dem Wörthsee – Passagiere konnten sich ans Ufer retten
Wörthsee, 1. September: Die Horrorvorstellung jedes Seemanns: Auf dem Schiff bricht ein Feuer aus. Dieses Szenario erlebten vier Frauen auf dem Wörthsee in einem Elektro-Mietboot. Die Frauen hatten sich bei einem örtlichen Bootsverleiher ein E-Boot ausgeliehen und waren dann auf dem See herumgetuckert. Plötzlich aber stieg in dem Boot Rauch auf, und damit wahrscheinlich auch Panik bei den Passagieren. Gottseidank war das Ufer nicht weit entfernt, die Frauen stürzten sich ins Wasser und retteten sich an Land. Kurz darauf, so berichtet die Polizeiinspektion Herrsching, geriet das Boot in Brand. Das Feuer zerstörte das Boot vollständig. Ob es unterging, teilte die Polizei nicht mit. Verletzt wurde niemand. Zur Brandbekämpfung waren die Freiwilligen Feuerwehren Steinebach, Hechendorf und Herrsching im Einsatz. Wie hoch der Schaden ist, ließ sich noch nicht ermitteln.



