Radfahrer stürzte wegen Hupsignalen vor Schreck auf die Straße

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Herrsching: Jetzt wird die Hitze auf Herrschings Straßen sogar aktenkundig: Beim Überqueren der Straße am Gymnasium hupte am letzten Mittwoch eine Autofahrerin einen 67-jährigen Radfahrer so hysterisch an, dass der vor Schreck vom Rad fiel. Er rappelte sich aber unverletzt und schnell wieder auf und verfolgte die unverschämte Autofahrerin in ihrem Audi A 1. An der Rotampel stellte er die Frau zur Rede, was die aber nicht sonderlich beeindruckte – sie fuhr einfach weiter. Die gute Nachricht: Die Autonummer der Dame ist bekannt. Die Polizei Herrsching bittet dennoch um Zeugenaussagen.

Zwei tödliche Badeunfälle an einem Wochenende

Starnberg: Am Sonntag, 28. Juni, ist in den späten Abendstunden ein 84-jähriger Mann im Starnberger See ertrunken. Nachdem der Mann nicht zu gewohnter Zeit zurückgekommen war, alarmierte die besorgte Familie die Polizei. Die Rettungskräfte suchten daraufhin den Platz ab, an dem der Rentner üblicherweise badet. Sie fanden den Mann leblos, sofortige Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck geht von einem Badeunfall aus.

Starnberg: Am Samstag ertrank ein 23-jähriger Mann im Starnberger See. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mitteilte, ist der Georgier von einem Boot aus ins Wassesr gesprungen. Kurze Zeit später verschwand er plötzlich von der Wasseroberfläche. Der 26-jährige Begleiter machte auf den Seenotfall aufmerksam, mehrere Helfer suchten vergeblich nach dem Mann. Taucher, die später an der Unfallstelle nach dem Verunglückten suchten, fanden den Mann dann in acht Meter Tiefe tot auf. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und geht nach bisherigen Erkenntnissen von einem Badeunfall aus. Hinweise auf eine Beteiligung Dritter hätten sich nicht ergeben, teilte die Polizei mit.

50 Helfer suchen 17-Jährige im Wörthsee – sie hatte „die Zeit aus den Augen verloren“

Wörthsee: Am Dienstagabend ging ein Notruf wegen einer vermissten 17-jährigen Schwimmerin ein. Die Jugendliche sei, so ihre Mutter aufgeregt, für eine etwa 20-minütige Schwimmrunde ins Wasser gegangen. Nach mehr als einer Stunde ohne Rückkehr der jungen Frau wurden Einsatzkräfte mit einer Stärke von über 50 Personen mobilisiert: Wasserwacht-Boote, die örtliche Feuerwehr mit eigenem Boot, Polizeikräfte, Ersthelferinnen und zwei Drohnen zur Unterstützung aus der Luft. waren im Einsatz. Zudem wurde ein Polizeihubschrauber angefordert. Kurz bevor der Hubschrauber am Wörthsee war, wurde das Mädchen am Ufer in Steinebach unversehrt angetroffen.

Das Mädchen gab an, die Zeit aus den Augen verloren zu haben. Nach Einbruch der Dunkelheit, die von einem kurzen Gewitter begleitet wurde, wollte sie am Ufer entlang zum Ausgangspunkt zurückschwimmen, um bei einer möglichen Wetterverschlechterung das Wasser rechtzeitig verlassen zu können.

Einbruch in Promenaden-Kiosk

Herrsching: In der vergangenen Woche brach ein bislang unbekannter Täter in der Nacht von Donnerstag (Christi Himmelfahrt) auf Freitag in einen an der Seepromenade gelegenen Kiosk zwischen Dampfersteg und Kurpark ein und stahl Bargeld im niedrigen dreistelligen Bereich. Sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Einbruchs werden erbeten an die Polizeiinspektion Herrsching unter 08152/93020.

90-Jähriger Autofahrer holt Rennfahrer vom Rad

Wörthsee, 21. Mai: Ein schneller Rennradler mit kleiner Silhouette und ein 90-jähriger Autofahrer sind keine gute Kombi in einem Kreisverkehr. In Wörthsee stieß ein betagter Kottgeiseringer im Kreisverkehr in Etterschlag mit einem vorfahrtberechtigten Rennradfahrer zusammen. Dabei übersah er einen bereits im Kreisverkehr fahrenden 35-jährigen Rennradfahrer aus Seeshaupt, stieß mit dem vorfahrtsberechtigten Radfahrer zusammen. Der Rennradler stürzte auf die Straße und verletzte sich leicht am Ellenbogen und Knie. Zwei Unfallzeugen leisteten umgehend Erste Hilfe. Der Radler wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Das Rennrad wurde erheblich beschädigt, der Pkw blieb unbeschädigt.

Gold- und Silbermünzen im Wald gefunden – Polizei bittet um Hinweise

Seefeld, 13. Mai: Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mitteilte, sind im April diesen Jahres in einem Waldstück in der Nähe von Seefeld „diverse“ Gold- und Silbermünzen gefunden worden. Wer die Münzen gefunden und den Fund dann der Polizei gemeldet hat, wurde nicht bekannt. Auch die Herkunft der Münzen konnte die Polizei bisher nicht klären. Zur Aufklärung der Hintergründe des Fundes hat die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck Ermittlungen eingeleitet. Personen, die Hinweise zur möglichen Herkunft der Münzen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08141/612-0 zu melden.

Betrunkener Radler kollidiert in der Summerstraße frontal mit Autofahrer

Herrsching, 10. Mai: Am Samstag knallte es im Dienstbereich der Herrschinger Polizei gleich achtmal – und zweimal war Alkohol im Spiel. Die Polizei hebt in ihrem Bericht besonders einen 54-jährigen Radfahrer hervor, der am frühen Abend in der Summerstraße Schlangenlinien fuhr. Es kam, wie es kommen musste: Der gut betankte Radler stieß frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Dabei wurde der Radfahrer schwer verletzt (nach Polizeidefinition ist ein Mensch schwer verletzt, wenn er ins Krankenhaus eingeliefert wird).

Der nächste Einsatz führte die Polizei ans Gymnasium, wo eine 31-Jährige ein mobiles Halteverbotsschild überfahren hatte, das ein Unbekannter auf die Straße gelegt hatte. Diesen groben Unfug bewertet die Polizei als gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

Beim letzten Verkehrsunfall des Tages gegen 23 Uhr war wieder Alkohol im Spiel. Der 32-jährige Autofahrer fuhr hier zuerst in ein parkendes Auto in der Fischergasse in Herrsching und anschließend in einen nahegelegenen Bauzaun einer Baustelle, wo er dann mit seinem Auto zum Stehen kam. Um nicht alkoholisiert erwischt zu werden, flüchtete er zu Fuß, eine Polizeistrafe erwischte ihn aber unweit des Unfallortes. Der 32-jährige blieb zwar unverletzt, war jedoch alkoholisiert.

Bilanz eines arbeitsreichen Tages für die Polizei: Bei den acht Verkehrsunfällen erlitten insgesamt vier Personen leichte bis schwere Verletzungen.

Heißluftballon kollidierte mit Stromleitung – 100 000 Euro Schaden

Landkreis Landsberg, 9. Mai: Drei Ballonfahrer, die eine Horrorfahrt nie mehr vergessen, eine beschädigte Stromleitung und rund 100 000 Euro Sachschaden – das ist die Bilanz einer Kollision eines Heißluftballons mit einer Stromleitung. Ein 75-jähriger Ballonführer wollte mit zwei Passagieren auf einer Wiese bei Pflugdorf im Kreis Landsberg landen. Bei dem Landemanöver erfasste eine Böe den Ballon und trieb ihn mit den Hüllenseilen und dem Brennerkorb in eine Stromleitung. Der Ballon blieb mit den Seilen in der Leitung hängen. Der Korb mit den Passagieren schwebte nun fünf Meter über der Erde in der Luft. Wie durch ein Wunder blieben die Insassen unverletzt, sie konnten mit einer Drehleiter aus dem Korb befreit werden. Die Feuerwehr hatte zuvor die Leitungen abgeschaltet und geerdet. Den Korb bargen Rettungskräfte mit zwei Kränen. Eine der drei Stromleitungen wurde bei dem Unfall abgerissen, die beiden anderen Leitungen wurden erheblich beschädigt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Höhe des Gesamtschadens steht bislang noch nicht fest, er könnte jedoch bis über 100.000 Euro gehen.

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Theater auf Tuchfühlung

Wenn die Turnhalle zur Bühne wird: Das Residenztheater München hat am Gymnasium Herrsching gastiert. Und das