1250 Jahre alt und kein bisschen leise

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Alles dreht sich in Herrsching um die Jubelfeier. Das Kettenkarussell ist noch nicht ganz so alt wie die Seegemeinde (erfunden wurde es erst um 1900 herum). In der Vertikalen dreht sich das Riesenrad, das ab Donnerstag seine Kreise zieht. Foto: Gerd Kloos

Bei bestem Wetter erlebte Herrsching einen gelungenen Beginn der beiden Festwochen: Am Sonntag ging’s mit der Eröffnungsrede von Bürgermeister Schiller, der Herrschinger Blaskapelle und dem Shanty Chor ins Warmup für die große Jubelfeier zum 1250. Geburtstag der Seegemeinde. Am Abend heizte die Kapelle Josef Menzl dem gut besuchten Festzelt ein. Am Montag macht die „Ammersee-Wiesn“ Pause, am Dienstag bringt das „JugendKulturKlub Festival“ ab 17:30 Uhr frische Beats ins Zelt:

Und das ist der Timetable für die Session: 18:00 Uhr Lemon Sounda (Pop, Rock; Herrsching);  18:30 Uhr Pandemonium (Experimental Rock; Herrsching); 19:00 Uhr Wetbrikk (Indie-Rock; Herrsching); 20:00 Uhr Twiceasmad (Ska, Reggae, Indie; München),  21:00 Uhr Brainscha (Pop-Punk; Mammendorf).

Die Indie-Pop-Band twiceasmad vereint Rap, Synthies und Bläser zu einem einzigartigen Sound, bei dem niemand ruhig bleibt. Stilistisch bewegt sich die Band zwischen Bilderbuch, Seeed und Von Wegen Lisbeth.

Dazu stehen am Dienstag die Herrschinger Bands Lemon Sounda, Pandemonium und Wetbrikk auf der Bühne, die bei der Ammersee Beats Nachwuchsbühne überzeugen konnten. Hier gibt’s von Indie-Rock und Pop bis zu experimentellem Sound mit Flöte und Hackbrett.

Das Festival ist der offizielle Startschuss für den neu gegründeten JugendKulturKlub Herrsching – eine Abteilung des Kulturvereins, die künftig Veranstaltungen, Aktionen  und Workshops für Kinder, Jugendliche sowie junge und jungebliebene Erwachsene anbietet. 

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