Nicht so richtig zur Stimmungslage nach dem „Straßenkampf“ im Gemeinderat passte der Antrag von Gemeinderat Wolfgang Darchinger, für die Herrschinger Euthansieopfer ein Mahnmal, eine Gedenktafel oder Stolpersteine vor dem Rathaus anzubringen. Darchinger wurde durch einen Vortrag der Gemeindearchivarin Dr. Friederike Hellerer angeregt, für die oft namenlosen Opfer des NS-Vernichtungswahns ein sichtbares Zeichen zu setzen. Im Gemeinderat gab es einstimmige Zustimmung dafür, möglichst für alle Nazi-Opfer ein Mahnmal zu errichten. Wie das aussehen und wo es stehen soll, wurde nicht abschließend beraten.
Aktuellste Meldungen
Jo is denn scho Weinachten? Einer der Sprüche, die von Kaiser Franz bleiben. Am 3. Adventswochenende
Sind Sie einsam? Oder fehlt Ihrem Leben ein bisschen Abwechslung? Wollen Sie neue Menschen kennenlernen, von
Wenn die Familie zu groß für einen Pkw geworden ist, ein Verein zum Auswärtsspiel fahren muss
101 Kinder wurden am Dienstag in der Christian-Morgenstern-Schule willkommen geheißen/// Wenn es stimmt, was die ABC-Schützen
An der Kreuzung Birkenallee-Rieder-Straße-Madeleine-Ruoff-Straße sind nicht nur Senioren am Steuer überfordert. Nach der Kollision einer Herrschingerin





Liebe Frau Körner. Ich spreche hier als einer der Vertreter von „alten“ Herrschinger Familien und möchte betonen, dass wir schon seit Jahren mit Frau Hellerer eng zusammenarbeiten und alle Unterlagen aus den Familienarchiven zur Verfügung stellen. Ich bin sicher Wolfgang ist für seine Familie ebenso aktiv, wie sein Antrag im Gemeinderat zeigt. Hiermit möchte ich für die hervorragende Arbeit von Frau Hellerer danken und bin begeistert von dieser Initiative.
Mein Vorschlag wäre, dass Teile des Gemeinderates bzw. Herr Gemeinderat W. Darchinger mit unserer Archivarin Frau Hellerer im Vorsitz, eine Arbeitsgruppe im Rathaus mit geschichtlich kompetenten Personen aus der Gemeinde bildet. Auch waere es sinnvoll, eine oder einen Vertreter des Dominikus Ringeisen Werkes (Institution fuer geistig Behinderte, die im 3. Reich Menschen durch Euthanasia verloren haben), und in Breitbrunn im Hier und Jetzt eine Filiale betreuen, zu der Arbeitsgruppe
dazu zu bitten. Ohne Ausschluss der Öffentlichkeit könnte dann beraten und geplant werden. Nach all den verlorenen Jahrzehnten wäre dann das politisch gesellschaftliche Herrsching vielleicht doch auf dem richtigen, weil wissenden Weg in Richtung friedliche Zukunft.