Foto: Geja Event

Veranstalter rettet im Gemeinderat den Nachtmarkt

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Es war eine heikle Aufgabe für den Bürgermeister und die Gemeinderäte: Sagen sie Nein, bedroht die Absage zweier Promenadenmärkte die Existenz des Eventveranstalters, winken sie die Märkte durch, könnte es so kurz vor der Kommunalwahl Ärger mit den Anliegern geben. Auslöser dieses Dilemmas ist die 1250-Jahr-Feier Herrschings vom 7. bis zum 21. Juni. Der Herrschinger Veranstalter Geja wollte wieder einen Pfingstmarkt ab dem 22. Mai (vier Tage) durchführen und beantragte auch gleich noch einen Nachtmarkt vom 14. bis zum 23. August. Die Rathausverwaltung hatte beide Veranstaltungen vorsorglich schriftlich abgesagt. Begründung: Es soll „eine gewisse Entlastung für die Anwohnerinnen und Anwohner geschaffen werden“.

In der Gemeinderatssitzung am Montagabend erhielt der Firmenchef von Geja, Gerd Jansohn, die Gelegenheit, für seine beiden gefährdeten Märkte zu werben. Jansohn hatte vorschlagen, mit dem Pfingstmarkt in den Kurpark auszuweichen – für den Gemeinderat aus Umweltgründen keine Option. Jansohn wies in seinem Statement vor dem Gemeinderat daraufhin, dass der Ausfall zweier Märkte für das „kleine ortsansässige Unternehmen einen schwerwiegenden wirtschaftlichen Einschnitt darstellt“. Er sprach sogar von einer existenziellen Bedrohung.

Bürgermeister Schiller entgegnete, dass die Gemeinde auch den Schutz der Nachbarn zu beachten habe. Geja sei zwar ein super Veranstalter, aber nach jedem Nachtmarkt gebe es Beschwerden von Anliegern. Die Musikbeschallung beim Nachtmarkt läuft von 20 bis 22 Uhr. Rainer Guggenberger fragte, ob die Musik denn sein müsse (muss angeblich sein). Die Dritte Bürgermeisterin, die in Vertretung des Bürgermeisters noch die schriftliche Absage unterschreiben musste, bekannte sich im Gemeinderat zu den Märkten („mal was los in der Gemeinde“) und beantragte auch, dass Veranstalter Jansohn im Gemeinderat das Wort erhielt.

In der Abstimmung gab es dann klare Verhältnisse: Der Nachtmarkt erhielt nur eine knappe Mehrheit, die anderen Veranstaltungen wurden meist einstimmig beschlossen: Der Pfingstmarkt fällt aus, der Nachtmarkt darf stattfinden, vorausgesetzt, es gibt keine emissionsgesetzlichen Hemmnisse.

Die jetzt genehmigten Feste und Straßenveranstaltungen

1250-Jahre Herrsching 7. bis 21. Juni Alter Sportplatz am See
Feuer & Flamme Gewerbeverein10. Juli Mühlfelder und Seestraße
Schlossgartenfest 31. Juli bis 2. AugustKurpark
Seemarkt an Ostern 4. bis 6. April Promenade
Nachtmarkt 14. bis 23. August Promenade
Promenadenmarkt 1. bis 4. Oktober Promenade
Christkindlmarkt 12./13. Dezember Ev. Kirche

25 Comments

  1. Liebe Kommentatoren. Es wäre wirklich interessant Meinungen zum Thema Nachtmarkt und die Nutzung des Bereichs am alten Sportplatz zu hören. Frau Reich hatte als Begründung sinngemäß genannt, dass in Herrsching nichts los sei und damit dem Antrag zugestimmt. Was motivierte denn den Rest des Gemeinderats sich gegen die Anwohner zu stellen? Wie sieht es den der Rest der Mitbürger, wollen diese unseren einzigen grossen Bade- und Freizeitplatz an Geschäftemacher vergeben?

    • Hallo Herr Kellner, sie erwähnen zu recht, dass es sich an der Promenade nicht um eine Festwiese handelt, die ausschiesslich für zeitlich begrenzte Märkte oder Volksfeste dienen soll (Beispiel Theresienwiese in München). Die eigentliche Bestimmung des Herrschinger Uferbereiches ist, dass es ein Freigelände zur Erholung am Ammersee sein soll. Diese grundsätzliche Bestimmung kann und muss durch den Gemeinderatsbeschluss zeitlich begrenzt immer wieder neu ausgehebelt werden. Da kann man schon berechtigt zweifeln, dass das sein muss. Deshalb waren da ja auch nicht wenige Gemeinderäte dagegen und haben für die Anwohner gestimmt. Das Allgemeinwohl der Herrschinger Bürger auf ein Freizeitgelände zum Baden usw. wird durch die Märkte eingeschränkt. Das Volksfest zur 1250 Jahr Feier aber dient der einheimischen Bevölkerung. Ich bin der Meinung, dass man schon ausnahmsweise die Märkte im Jahr 2026 streichen hätte sollen, oder, wenn so viele Feste gewünscht sind, verschiedene Veranstaltungsorte hätte nehmen müssen. Immer nur die gleichen Anwohner zu belasten, das wirkt auf mich rücksichtslos.

      • Hallo Frau Körner. Wir ertragen klaglos die vielen Aktivitäten die so eine Wohnlage am Sportplatz mit sich bringt. Auch ein Biergarten dort ist nicht lautlos und stellt für uns kein Problem dar. Hubschraubereinsätze für die Klinik dort(da könnte der Gemeinderat mal über eine bessere Lösung nachdenken) ertragen wir auch nicht. Die schlaflosen Nächte, wenn am See die Jugend wieder feiert, beklagen wir, naja, selten. Aber die Märkte und die Feierwochen, das überschreitet unsere Toleranzgrenze.

        • Hallo Herr Kellner, ihre weiteren Beispiele zur Belastung haben mich jetzt endgültig überzeugt. Es macht Sinn, sich mal mit einer schriftlichen Anfrage bzw. sachlichen Beschwerde an den gesamten Gemeinderat zu wenden, ob man die vielen verschiedenen Nutzungen nicht einschränken und dezentralisieren könnte.

          • * leider einen kleinen Schreibfehler entdeckt: „Hubschraubereinsätze… … ertragen wir auch nicht.“ Das „nicht“ ist natürlich zu viel, wir ertragen diese Einsätze gerne als unseren Anteil am Gemeinwohl. Wir haben in der Vergangenheit mit den Piloten einen optimierten Anflugkorridor ausgehandelt, um die Gefährdung der Kinder am Sportplatz im Notfall zu minimieren. Wir hoffen die Gemeinde denkt während der Festwochen daran den Landeplatz und die Anflugzone zu verlegen.

          • Liebe Frau Schmid. Ich weiss nicht wo Sie wohnen, aber wohl nicht in Herrsching. Ansonsten würden Sie solidarisch zustimmen und diejenigen unter den Herrschingern unterstützen, die besonders betroffen sind. Ihre Kommentare klingen leider stark nach St. Florians Prinzip. Verschon mein Haus, zünd andere an…

    • Danke Frau Schmid, das ist ein wertvoller Einwand. Wir verstehen diese Argumente und werden natürlich nicht gegen die Nutzung dieses in unseren Augen wertvollsten Bereichs in Herrsching vorgehen. Nur hat in unserer Wahrnehmung der Gemeinderat das Mass verloren. Zwei Wochen Megaparty direkt in unseren Schlafzimmern, da können wir nur noch flüchten, wie wir das auch zum Nachtmarkt tun. Scheinbar arbeitet kein Gemeinderat in München, sonst wüsste er, wie wertvoll Nachtruhe ist, um früh aus den Federn zu kommen. Unsere Forderung steht: Rettet den alten Sportplatz (als Freizeitgelände), Schluss mit Kommerz!

    • Sehr geehrter Herr Kellner,
      Sie wohnen in Herrsching, einem der touristischsten Orte am Ammersee – und das direkt an der längsten Binnenseepromenade Deutschlands. Da gehört etwas Trubel einfach dazu, oder? In diesem Jahr mit dem Jubiläum kommen auf 365 Tage gesehen gerade mal 32 Veranstaltungstage zusammen, was nur 8,8 Prozent „mutmaßlichen Lärm“ ausmacht. Das ist doch ein Klacks, wenn man den Luxus hat, am See zu leben – andere Anwohner halten das ja problemlos aus. Und denken Sie dran: Das Allgemeinwohl, also der Boost für Tourismus und lokale Wirtschaft, geht vor dem Jammern eines Einzelnen, auch in einem Hotspot wie Herrsching. Falls es Ihnen wirklich zu bunt wird: Warum nicht einfach während der 1250-Jahre-Feier (7. bis 21. Juni) in den Früh-Sommer-Urlaub abhauen? Anderswo ist dann noch nicht Hochsaison, niedrige Preise, und Sie sparen sich sogar diese 15 Tage. Danach bleiben Ihnen nur noch läppische 4,66 Prozent „Lärm“. Das schafft man doch locker, oder?

      Mit freundlichen Grüßen
      Finn Overdick

  2. Diese Diskussion – ein kunstvoller Mix aus Verbalergüssen aus dem Privatleben und liebevoll gepflegtem Halbwissen – ist wirklich ein Quantensprung für unsere Kommunalpolitik. Also wenn das Ziel war, absolut gar nichts Konstruktives beizutragen, dann: Mission erfüllt.

      • Reaktion… Sehr geehrter Herr Berger, kommt da jetzt noch von Ihnen ein Kommentar zum Thema Halbwissen? Wenn nicht, dann haben Sie in Ihrem Beitrag vielleicht nur mal so ein paar Sätze „herausgehauen“. Vorschlag: Wir grenzen Halbwissen von Allgemeinwissen und Spezialwissen ab und überlegen ob ein ehrenamtlicher Gemeinderat ausschließlich Spezialwissen in allen Bereichen des Gemeindeleben haben muss. Das wäre dann der Spezialist 8n allem oder jemand der den Spezialisten alles glaubt, ohne gar nichts zu wissen.

  3. Als direkter Anwohner kann ich nur sagen: Es muss die Belastung durch solch Kommerzveranstaltung(en) deutlich reduziert werden. In einem Jahr in dem Herrschinger Grössenwahn uns zwei Wochen! mit Dauerbeschallung beglücken wiil, auch noch die Märkte abhalten zu wollen, reicht uns. Schluss mit lustig. Weshalb wird ein Gemeinderat gefragt und nicht die Anwohner? Kommerz und Spass für jedermann auf Kosten unserer Gesundheit.

    • Lieber Herr Kellner, Sie haben mein echtes Mitgefühl. Ich wohne in Breitbrunn in der Ortsmitte., gegenüber der Feuerwehr und den Essautomaten am Parkplatz an der Staatsstrasse. Der Autolaerm steigt von. Jahr zu Jahr und die großen Lastwagen kommen fast nicht mehr um die Kurven beim Kloster. Vor zwei Wochen hing mal wieder ein LASTER im Schnee am Ortsberg und steckte fest. An der Kuppe entglitt dem Fahrer endgültig die Kontrolle und er fuhr in Schlangenlinie wieder rückwärts . Vor meinem Vorgartenzaun beschloss der Fahrer nun zu wenden, wozu er das Grundstück meines Nachbarn Familie Rölz und die Stellplätze der Familie Herzog benötigte. Nur mit der Befahrung der privaten Grundstücke zum Wenden konnte er Breitbrunn wieder in Richtung Herrsching verlassen und der Stau löste sich nach zwei Stunden wieder auf. Wir Anwohner haben uns in den letzten 40 Jahren noch nie schriftlich beschwert, weil wir wissen, dass die Gemeinde ja nicht zuständig ist. Wenn ich jetzt auch noch 5 Feuerwehrfeste mit nächtlichem Lärm ertragen müsste, würde ich wahrscheinlich doch noch wegziehen.

      • Liebe Frau Körner, so ganz verstehe ich Ihre Antwort auf meinen Kommentar nicht. Darf ich es so einordnen, dass auch Sie gegen den Nachtmarkt sind, oder war das eine Aussage zu der auch von mir gefühlten starken Zunahme des Verkehrs?

        • Ja, Herr Kellner, ich stimme Ihnen in der Sache Anwohnerbelastung zu. Deshalb solidarisiere ich
          mich in dieser Sache gerne mit Ihnen, auch wenn die Anwohnerbelastung in Breitbrunn nicht ganz die Gleiche ist. Schlagwort: Tourismus und Einwohner bei Ihnen und Staatsstrasse in Breitbrunn.

          • Danke Frau Körner, ein gutes Stichwort. Die Verkehrsbelastung in Herrsching ist ein Thema, da ist in der Gemeinde sicher noch viel Diskussion nötig.

  4. Entgegnung in eigener Sache:
    Sehr geehrte Frau Karin Schmid. Ihren ehrenrühriger und beleidigenden, schriftlich hier veröffentlichten Vorwurf verantwortungslos zu sein, weise ich energisch zurück. Ich habe als Vorsitzende im Breitbrunner Gartenbauverein 8 Jahre als 1. Vorstand gedient, bin noch im Ehrenamt als Jugendbeauftragte im Kreisverband aktiv und als Beamtin und Sonderschullehrerin ehrenvoll pensioniert worden. Waere ich verantwortungslos, dann würde sich die Regierung von Oberbayern bei mir melden und die Pensionsbezüge streichen. Ich denke also, dass sie sich in ihren persönlichen Beleidigungen zurückhalten sollten, auch wenn Ihnej meine Kommentare nicht gefallen. Herr Kloos wird als Administrator eigenverantwortlich meine Beiträge löschen, wenn ich etwas falsch mache. Das ist nicht ihre Aufgabe. Also bitte argumentieren Sie doch und beleidigen Sie nicht.

    • Sehr geehrte Frau Schmid, gerne nehme ich Ihre Entschuldigung an und denke, dass ich mich nicht beleidigt fühle, sondern beleidigt wurde. Menschliche Kommunikation enthält neben der reinen Wort-und Satzbedeutung, auch immer auch eine tiefere Inhaltsschicht der aktuellen Situation zwischen Sender und Empfänger der Mitteilung. Wenn ich hier versuchen darf Sie zu verstehen, mit dem was Sie mir warnend sagen wollen, dann halten Sie mich für verantwortungslos, weil ich eine andere Meinung habe wie Sie. Damit ziehen Sie uns beide in eine gegenseitige Ablehnung, und leider generell vernichtende (unverantwortlich), Unfähigkeit zum Ehrenamt. Das was Sie mirvorwerfen ist doch das, was Sie selbst machen. Ohne zu argumentieren, haben Sie im ersten Beitrag nur Behauptungen aufgestellt. Nun der zweite Beitrag kam mir entgegen. Wir müssten jetzt beide nocheinmal die Wahlergebnisse im Breitbrunner Bürgersaal genau anschauen. Sind sie sicher, dass die Ergebnisse der CSU in Breitbrunn sich mit Herrsching und dem Landkreis decken? Ich werde da mal nocheinmal nachschauen und gerne meine Aussage revidieren. Danke für den Hinweis.

      • Liebe Frau Schmid, wenn ich nur Ihnen glauben soll, dann wäre das eine sekundäre Informationsquelle. Ich bevorzuge in dieser Sache aber die Tabellen und Zahlen als primär Quelle. Da Liebe ich doch persönlich die mathematische Infos mehr. Sie sollten mir das zugestehen. Grundsätzlich ist mir aber jetzt schon klarer, warum sie mir die obigen Vorwürfe machen. Ich denke, dass es aber auch noch gut wäre, den Sachverhalt, dass die BGH eine nicht geeignete Person auf den Listenplatz 10 gesetzt 10 hat zu klären. Können wir uns darauf einigen, dass ihr Ärger über mich nicht die Kompetenz der BGH insgesamt treffen sollte. Sowohl viel Respekt haben wir doch beide. Oder?

      • Nachtrag… Liebe Frau Schmid, SIE haben recht. Die Ergebnisse der Wahl in Breitbrunn zum Gemeinderat 2020
        CSU 36,61
        Gruene 35,92
        FDP 10,44
        BGH 8,60
        SPD 8,43

  5. Jetzt ist es also soweit. Herrsching wird 1250Jahre alt. Und auch Erling Andechs hat dieses Festjahr. Da gibt es wohl eine gemeinsame Quelle in den Geschichtsarchiven. Wenn das Programm der Erlinger mit dem Straßenfest verwirklicht wird, dann melde ich dort als Gast an. Die Kirmesverliebtheit der Herrschinger überfordert mich. Ich bin gerade wegen einer Grippe 5 Nächte Karussell gefahren (Schwindelattacken) und Alkohol im Bierzelt brauche auch nicht. Trotzdem, liebe Herrschinger…ich gönne euch eure Nonstopvolksfeste in der Dauerschleife. Viel Spass!

      • Nein, Frau Boeckelmann, ich bin nur froh, dass ich in Breitbrunn wohne. In Breitbrunn gibt es nur ein Volksfest (Feuerwehrfest) im Jahr. Wir Anwohner und Nachbarn an der Staatsstrasse genießen die Blasmusik meist bis 12 Uhr und leiden nur an der Beschallung mit Schlagerkonserven bis in die frühen Morgenstunden. Aber wie gesagt, ein Volksfest reicht uns. Es gibt zum Glück keine Bestrebungen das touristische Ambiente an Herrsching anzugleichen. Viele Breitbrunn haben ein intensives Gespür für die Identität des ehemaligen Dorfes und wollen nicht immer alles so, wie es in Herrsching ist. Wir denken in Vielfalt und nicht nur im Sinne der Natur. So haben wir entgegen unseren Nachbarn seit vielen Jahren eine starke Affinität zu grüner Politik. Und jetzt werden wir sogar von unsen Lieblingsnachbarn in Inning mit einem gruenen Buergermeister ueberfluegelt. Ich denke, dass die Herrschinger in der Mehrheit diese vielen Bierzeltfeste mögen, sonst hätte die Gemeinde und Herr Schiller sich selbst mit seiner Verwaltung um die Organisation gekümmert. Er hat vielleicht Wichtigeres zu tun und ueberlässt das halt lieber der CSU. Seine Entscheidung.

        • 1. Breitbrunn hat sehr hohe Wahlerfolge für die Partei „die Grünen“. Sie müssen dazu das Gesamtergebnis der Gemeinde bei Wahlen differenziert nach Wahllokalen studieren.
          2. Sie können ja mal mit Breitbrunnern sprechen oder eine kleine Umfrage machen. Die Inninger kommen auch sehr gerne zur katholischen Samstagsmesse zu uns und wir kaufen auch gerne beim Edeka in Innig ein. Ich bin da nicht ganz allein.

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