Radfahrer auf dem „roten Teppich“ erwischt

1 min read
Foto: Gerd Kloos

Das ging dann gleich mal schief: Die Einmündung der Madeleine-Ruoff- in die Rieder Straße, eine der gefürchteten Radfahrerfallen, sollte durch eine rote farbliche Flächenmarkierung signalisieren: Hier kreuzen Fußgänger, Radler, Rollerfahrer und Jogger die Straße. Viele Herrschingerinnen und Herrschinger begrüßten die roten Zonen als wertvollen Sicherheitsbeitrag. Doch einem 30-jährigen Fahrrradfahrer nützte der erst wenige Tage alte rote Teppich (der allerdings keine rechtliche Relevanz hat) nichts – er wurde am Freitagmorgen gegen 6.30 Uhr von einer 86-jährigen Inningerin mit ihrem Auto aufs Korn genommen. Sie wollte von der Rieder Straße in die Nebenstraße abbiegen. Ob der Radler die Kurve geschnitten hatte, oder die Inningerin beim Abbiegen zu weit auf die linke Seite geraten war, teilte die Polizei nicht mit. Der Radler wurde leicht an den Beinen verletzt und wurde mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gefahren.

Aktuellste Meldungen

Da fliegt der Hut weg

Der moderne Fächer für frische Luft ist nicht mehr kunstvoll bemalt und gefaltet, sondern profan mit

Sag Ja

Nur der Pfarrer, die Pfarrerin und der liebe Gott waren Zeugen, als sich am Freitag zwölf

No-go-Area

No-go-Areas waren früher Gegenden, die ein vernünftiger Mensch mied, wenn er heil nach Hause kommen wollte.