Panne bei den neuen Grundsteuer-Bescheiden: Wegen eines Softwarefehlers stimmen die Steuer-Raten fürs Jahr 2026 nicht. Die gute Nachricht: Die jährlichen Summen sind nach einer Mitteilung der Gemeindeverwaltung korrekt, aber die vierteljährlichen Teilbeträge wurden falsch berechnet. Wie herrsching.online schon berichtet hatte, zahlen nach Gemeinde-Angaben 72 Prozent der Grundbesitzer künftig weniger Grundsteuern. Allerdings hat das Rathaus diese durch das Bundesverfassungsgericht erzwungene Steuerreform dazu benutzt, den Hebesatz von 300 auf 420 Prozent anzuheben. Den Steuervorteil, der durch die neue Berechnungsmethode herausgesprungen wäre, kassiert die Gemeinde zum Teil wieder ein. Die Grundsteuer spült immerhin 1,9 Millionen Euro in die Gemeindekasse. Der Software-Fehler ist nach Gemeinde-Angaben bei einem Dienstleister passiert. Alle Bürger mit einem fehlerhaften Bescheid bekommen noch einmal eine neue Übersicht über die Ratenhöhen für 2026.
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