Der Film zum Bach

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Sie bekamen nicht einmal nasse Füße: Die Kameraleute um die Filmerin Karin Casaretto haben den Kienbach von der Mündung bis zum Heine-Gelände mit Kameras und Drohne erkundet. Kritischster Teil des Bachbetts ist der Tunnel unter der Mühlfelder Straße. Zwischen der Bachsohle und der Tunneldecke sind nicht einmal eineinhalb Meter Platz – die perfekte Stelle für ein mögliches Hochwasser, Häuser und Straßen zu überfluten. Karin Casaretto zeigt in ihrem Film die zarte und bedrohte Schönheit des Wildbachs, in dem Fische, Amphibien und andere Tiere in friedlicher Koexistenz mit den menschlichen Nachbarn leben. Casaretto setzt sich in dem Filmbeitrag kritisch mit den geplanten Sanierungsmaßnahmen des Wasserwirtschaftsamtes auseinander.

3 Comments

  1. Was kann man machen ? Sicher ein globales Problem. In vielen Regionen unseres Planeten ereignen sich immer mehr Katastrophen durch extreme Niederschläge. Auch wir sind hier nicht absolut sicher, können aber durch sinnvoll durchdachte Maßnahmen vieles verhindern.

  2. Eine unsachliche und völlig undifferenzierte „Reportage” über die befürchtete Zerstörung des Kienbachs. Framing, Auslassungen, falsche Tatsachen, Verdachtsberichterstattung – die Liste ist endlos. Es ist bedauerlich, dass bei einem so wichtigen Thema – Renaturierung/Sanierung/Hochwasserschutz – so eine einseitige Berichterstattung veröffentlicht wird. Offenbar ist man nicht in der journalistischen Lage oder schlicht nicht gewillt kritisch und ausgewogen zu berichten. Man bekommt den Eindruck, das Video dient rein zur Selbstbeglückung. Beim Thema Naturschutz bin ich ganz bei Ihnen, aber nicht so!

    • Sehr geehrte/r Frau oder Herr Finn,

      Sie schreiben, der Film diene nur der reinen “Selbstbeglückung”. Wenn Sie damit meinen, dass der Film den Menschen die Schönheit des Kienbachs vor Augen führen will, ihnen zeigen will, dass es sich lohnt, sich für seinen Erhalt einzusetzen, dann haben Sie durchaus Recht. Natürlich ist der Film keine wissenschaftliche Abhandlung über the state of the art bei Wildbachverbauung, aber Sie dürfen sicher sein, dass Pro Natur jenseits dieses Filmes in ständigem fachlichen Austausch mit dem Wasserwirtschaftsamt war und ein durchaus engmaschiger Kontakt besteht. Auch über die Grenzen der Renaturierung in dieser engbebauten Situation sind sich die Meisten im Klaren.
      Mich würde sehr interessieren, was Sie sich unter kritischer, nicht einseitiger Berichterstattung vorstellen und was Ihr konkretes Konzept, den Kienbach betreffend, ist. Sogar die Experten vom Fischereiverband sind inzwischen teilweise entsetzt, was durch den massiven Schreitbaggereinsatz in der Fischpopulation und bei den Bachkrebsen zur Schonzeit angerichtet wurde.Gehen Sie doch einfach mal am Bach entlang und bilden Sie sich ein Urteil.
      Offensichtlich wird als erster MiniErfolg unserer Interventionen ab jetzt ein kleinerer Schreitbagger für Probeschürfe eingesetzt werden, der weniger Schäden in der Bachsohle verursacht. Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Ansätze zu offenbahren, denn, was Naturschutz betrifft, sind sie ja, wie Sie schreiben”ganz bei Ihnen”

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