Der Kienbach – Herrschings grüne Lunge. Die Bürgerinitiative will verhindern, dass der Bach zur Betonrinne wird

Baum- und Bachfreundinnen gründen BI

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„Das Kind ist geboren“, freut sich die Fischergassen-Anwohnerin und Baumschützerin Christl Voit: Die neue Bürgerinitiative ist gegründet – nicht zufällig benannt nach einer Headline in herrsching.online: „Baum- und Bachfreundinnen – für ein ökologisches Umdenken in Herrsching“. Gründungsmitglieder sind Christl Voit, die ehemalige Herrschinger Bürgermeisterin Christine Hollacher, Konrad Herz und Norbert Wittmann – beide bekannt durch ihre kernigen Stellungnahmen unter Artikeln in herrsching.online zu den Baumfällaktionen und den Kienbachplänen des Wasserwirtschaftsamtes. Den Gründungsgedanken hatte Christl Voit schon formuliert: „Die Natur haben wir nicht zum Gegner, sondern als Verbündete, wenn wir es klug anstellen im Wissen, dass in der Natur alles vernetzt ist und brachiale Eingriffe  mittelfristig eher das Gegenteil bewirken.“ Gründungsmitglied Norbert Wittmann, ehemaliger hoher Beamter bei der Bundespolizei-Direktion München, schrieb in seinem Kommentar: „Bei den Themen Baumfällungen und Baumschutzverordnung liegen bei Herrn Schiller offensichtlich die Nerven blank. Seine Behauptung, zur Umsetzung einer Baumschutzverordnung seien 1 bis 2 zusätzliche Stellen im Rathaus erforderlich, ist meines Erachtens völlig aus der Luft gegriffen.“

5 Comments

  1. Herr Meyerhöfer, hatten Sie es nicht satt, sich zu solchen Themen zu äußern? Wie sagten Sie noch: Politik sei kein Wunschkonzert!
    Doch, Herr Meyerhöfer, die Bürger haben Wünsche. Ob die aber in Ihr Politikverständnis passen, darf auch kritisch hinterfragt werden.

  2. So sehr ich die Bürgerinitiative und deren Ziele begrüße habe ich absolut kein Verständnis für „Unterstützer“, die in ihrer unanständigen Wortwahl siehe Comment 1 oben Zitat Wirth: „viele Bürger, die Unterstützung geben werden, um den behördlichen Umweltzerstörern das Handwerk zu legen“ oder Zitat Wittmann: „Bei den Themen Baumfällungen und Baumschutzverordnung liegen bei Herrn Schiller offensichtlich die Nerven blank“ ein Suchen nach Lösungen massiv behindern.
    Diese unqualifizierten, beleidigenden Äusserungen würden es unmöglich machen, gemeinsam und demokratisch mit BI, allen Bürgern, Gemeinderat, Gemeinde und Wasserwirtschaftsamt Konzepte zu entwickeln. Davon sollten sich die Initiatoren in aller Form distanzieren, wenn sie ihre berechtigten Ziele erreichen wollen.

  3. Respekt! Solche Initiator*innen braucht’s viel mehr.
    Muntert mich dazu auf, dich wieder mit meinen Vorschlägen weiter zu machen.
    Die Zerstörungswut der Menschen ist unglaublich, nicht nur der Natur gegenüber.
    Traurig…

  4. Dazu kann man nur gratulieren und viel Erfolg wünschen. Es gibt inzwischen viele Bürger, die Unterstützung geben werden, um den behördlichen Umweltzerstörern das Handwerk zu legen.

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