Buchen leiden unter Dürre und Nässe

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Auch diese Zwillingsbuche im BUND-Biotop Wartaweil leidet unter zu wenig und zu viel Wasser. Die Seminarleiterin Birgit Geurden (rechts) und die Waldpädagogin Anne Rutkowski sorgen sich um ihre empfindlichen Freunde.

Auch wenn der BUND Naturschutz die schützende Hand über die mächtigen Buchen am Ammersee hält – auch sie leiden unter einem verrückten Phänomen. Die Leiterin des BUND-Seminarhauses, Birgit Geurden: „Die Bäume stehen unter Dürre- und Feuchtigkeitsstress.“ Die tropische Hitze des Sommers hat den Buchen zugesetzt, bei heftigen Niederschlägen aber flutet das Regenwasser die Wurzeln so nachhaltig, dass sie abfaulen. Deshalb muss jedes Jahr ein Sachverständiger die Bäume auf ihre Standfestigkeit prüfen, „was sehr viel Geld kostet“. Um das Wurzelwerk einer Zwillingsbuche zu schützen, hat das Naturschutzzentrum sogar einen Steg bauen lassen, um Trittschäden zu vermeiden. Baumwurzeln sind sehr sensibel – Gartenbauexperten weisen dehalb darauf hin, dass schwere Baustellenfahrzeuge um Bäume einen großen Bogen machen müssen. Ein Lastwagen, der sich auf wenige Meter einem Baum nähere, sei Baummord auf Raten, sagen Gartenbau-Ingenieure.

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