Mitten in einer Zone ordentlicher Luftqualität liegt ein fetter roter Klecks auf der Karte der aktuellen Luftqualität – über Herrsching und Breitbrunn: Die Seegemeinde, immer stolz auf eine intakte Umwelt, atmet zur Zeit verqualmte Luft ein. Zusammen mit weiten Gebieten in Mittel- und Ostdeutschland liegen wir in einem Gebiet mit ganz dicker Luft – in der zweitschlechtesten Stufe. Auch das Bundesumweltamt hat einen roten Farbtupfer mit miserablen Feinstaubwerten deutlich über dem Grenzwert ausgemacht. Schuld ist angeblich die winterliche Hochdrucklage, aber diese Erklärung greift zu kurz. Möglicherweise liegt es auch an den vielen mit Holz befeuerten Kaminen in den Häusern in Herrsching und Umgebung. Auch die Anzahl der mit fossilen Brennstoffen befeuerten Heizungen könnte eine Rolle spielen.





F ei n st au b b e l a st u n g?!
Eigentlich ist das doch das Thema in den Großstaedten Asiens und der USA. Stimmen diese Nachrichten und die Zahlen für Herrsching? Bitte noch weiter recherchieren… das betrifft auch unsere kommunale Energiepojitik.
Mit 9,2 % erneuerbaren Energien (Deutschlandweit bereits 60%) und damit letztem Platz im Landkreis gibt es in Herrsching wohl Handlungsbedarf. Lösungsansätze gäbe es, auch Unternehmen die die damit verbundenen Risiken eingehen würden. Aber dazu müsste man sich mal bewegen…
Es könnte aber auch die stark gestiegene Anzahl der fossilen KFZ die Ursache sein… Höchste Zeit für die Gemeinde endlich etwas „grüner“ zu werden! Erneuerbare Energie ist in Herrsching eher ein Schimpfwort, wie man an der viel zu geringen Menge der Solaranlagen oder auch bei dem Thema Geothermie unschwer erkennen kann.
Und Sie meinen, wenn Ihre Ansinnen durchgesetzt würden, gäbe es oben auf der Karte einen kleinen grünen Punkt an der Herrschinger Bucht?
Nennt sich Mikroklima, dafür ist Herrsching bekannt 🙂