Voller Einsatz gegen Kinderarbeit: Herrschinger Sternsingerinnen in Breitbrunn.

Singen gegen Kinderarbeit

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Die Herrschinger Sternsinger ziehen jetzt neu gewandet durch die Gemeinde, bringen den Menschen den Neujahrssegen und sammeln für bedürftige Kinder. Susanne Bela und Gabriele Graf aus der Pfarrgemeinde hatten in den Sommermonaten an den Nähmaschinen gesessen und Caspar, Melchior und Baltasar neu eingekleidet. Die Sternsinger-Aktion wird in Herrsching von Christa Martini und Esther Greiff organisiert. Die Spenden, die die Sternsinger sammeln, fließen in Hilfsprojekte für Kinder in rund hundert Ländern weltweit.

20* C+M+B stehen nicht für Caspar, Melchior und Balthasar, sondern für „Christus mansionem benedicat – Christ segne dieses Haus.“

Die Aktion Dreikönigssingen 2026 steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Als Kinderarbeit bezeichnet man Einkommen schaffende Tätigkeiten, für die Kinder zu jung sind, die sie vom Schulbesuch abhalten und die ihrer Gesundheit und Entwicklung schaden.
Ausbeuterische Kinderarbeit verletze Kinderrechte und sei international verboten, sagt das Kindermissionswerk, das die Aktion veranstaltet. Die Weltgemeinschaft habe ihr Ziel, Kinderarbeit bis 2025zu beenden, nicht erreicht. 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiteten, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangten auch in Deutschland in den Handel.

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