Der Ausgang dieser Aufstellungsversammlung ist nicht so schwer zu erraten: Am Dienstag, 9. Dezember, wählt der Verein „Ein Bürgermeister für Alle“ seinen Bürgermeisterkandidaten. Einziger Bewerber: der amtierende Bürgermeister Christian Schiller, der sich um eine vierte Amtsperiode bewirbt. Dass die Versammlung im König-Ludwig-Stüberl des Andechser Hofes stattfindet, ist sicher dem Zufall geschuldet, geschichtliche Analogien sind nicht beabsichtigt. Schiller betont seine Partei-Freiheit, wird aber ganz offiziell von der CSU unterstützt. Auch auf der CSU-Kreistagsliste kandidiert Schiller fürs Landkreisparlament. In der Einladung zur Versammlung am 9. Dezember wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass nur wahlberechtigte Vereinsmitglieder Zugang haben. Die SPD Herrsching hatte inzwischen per Pressemitteilung verlauten lassen, dass sie offiziell weder Schiller noch seine Herausforderin Casaretto unterstützt. Der Beschluss, bei der Wahl neutral zu bleiben, wurde unter Aussschluss der Öffentlichkeit von den Parteimitgliedern gefasst.
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Nach Insiderinformationen zählen zu den wahlberechtigten Mitgliedern des Vereins „Ein Bürgermeister für Alle“ auch SPD-Mitglieder. Mit der zur Schau gestellten Neutralität der SPD Herrsching scheint es also nicht so weit her zu sein. Abstimmungen im Gemeinderat haben in der Vergangenheit auch vielfach die Nähe zum „Bürgermeister für Alle“ gezeigt.
„…. Meine politische Unabhängigkeit ist bewährte Basis und Voraussetzung für mein Handeln. Ich bin unabhängig und frei von Partei- oder Gruppenzwängen. Dadurch kann ich sowohl in der Gemeindeverwaltung, wie auch im Gemeinderat eine sachorientierte und damit erfolgreiche, zielgerichtete Arbeit gewährleisten…“
Nur wahlberechtigte Vereinsmitglieder habe Zugang 🤣🤣🤣🤣🤣🤣
„Ein Bürgermeister für Alle“? Wer soll das sein? Mit „Alle“ können nur alle Bürgerinnen und Bürger von Herrsching gemeint sein. Ich sehe aber keinen von der CSU unterstützten Kandidaten, auf den diese Merkmale zutreffen. Kommt da noch etwas?