Die Kandidatin der Grünen und der BGH für das Herrschinger Bürgermeisteramt, Karin Casaretto, hat in einem Pressestatement das Drohbild, das ein Unbekannter in den Rathausbriefkasten gesteckt hatte, scharf verurteilt: „Der Vorfall ist inakzeptabel. Drohungen oder Einschüchterungen haben in einer demokratischen Auseinandersetzung keinen Platz. Ich verurteile das klar und erkläre mich mit Herrn Schiller solidarisch. Gerade in Wahlkampfzeiten ist es wichtig, dass wir uns auf einen respektvollen Umgang besinnen. Herrsching lebt vom Miteinander, von gegenseitigem Respekt und davon, dass unterschiedliche Meinungen fair ausgetragen werden.
Ich wünsche mir einen Wahlkampf ohne Extremismus, ohne Gewalt und ohne Mobbing – einen sachlichen, faktenbasierten Diskurs über Ziele und Konzepte für unsere Gemeinde, statt persönlicher Angriffe. Das ist es, was Herrsching stark macht und zusammenhält.“




In der grossen Politik gibt es ja meist Bekennerschreiben für anonyme Ausschreitungen. Wie wäre es, wenn sich der Hersteller dieses Photos hier jetzt auch dazu bekennt? Vielleicht könnte dann sogar ein klärendes Gespräch die Schwere aus der Sache nehmen? Und mutig fände ich es sowieso!