Der evangelische Social-Media-Pfarrer Christoph Breit hat in Herrsching über Hass und Friede in Netz gepredigt.

Lieber Katzenvideos als Netzhetze

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Der evangelische Pfarrer Christoph Breit, in der Landeskirche als „Social Media Pfarrer“ bekannt, hat seine Predigt in der Erlöserkirche mit einem verblüffenden Geständnis eröffnet: „Ja, ich bin ein Anhänger von Katzenvideos.“ Diese Vorliebe hat natürlich einen ernsten Hintergrund: Wer Katzenvideos guckt, der zieht sich keine AfD-Hetz-Reel rein, glaubt Breit. „Wenn man mit Liebe und notfalls auch mit Kitsch dem Hass begegnet, wird der Hass verschwinden,“ glaubt, hofft, weiß Pfarrer Breit. Man sei damit ein Friedensstifter mit dem Smartphone. Breit sieht das Smartphone natürlich trotzdem kritisch, weil es viele Kolateralschäden verursache. Zum Beispiel, so Breit, seien viele Jugendliche nicht mehr in der Lage, Konflikte mit Worten zu lösen. Kein Wunder, die KI, der man im Netz auf Schritt und Tritt begegnet, grenze den Wortschatz der Jugendlichen ein, Worte zur Konfliktlösung stehen dann nicht mehr zur Verfügung. Sein frommer Wunsch zum Schluss: „Christen können das Netz etwas frommer machen.

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