So karg wie die Blumensträuße war das Wahlergebnis der Grünen nicht: Sie stellen mit fünf Sitzen die zweitstärkste Fraktion im Herrschinger Gemeinderat. Von links: Ortssprecherin Charlotte Wehn, Gemeinderäte Darchinger und Grundwald, die ehemalige Gemeinderätin Traudl Köhl und die Fraktionssprecherin Rasmussen, dahinter Gemeinderat Welsch, der Senior-Rat Böckelmann, davor die Neu-Rätin Casaretto, Gemeinderat Mulert und die Co-Sprecherin Schon.

Grüne feiern: Mit 21 Prozent sehr zufrieden

1 min read

Die Grünen sind bei der Gemeinderatswahl geschrumpf und trotzdem sehr zufrieden. In der Wahlanalyse des Ortsverbandes wies Gemeinderat Gerd Mulert darauf hin, dass die Grünenfraktion mit fünf Sitzen im Rat die zweitstärkste Fraktion stellt. Dass die Grünen zwei Sitze abgeben mussten, wird im Ortsverband nicht als Niederlage empfunden – eine Stimme gehörte Valentin Schiller, und der sitzt jetzt für die CSU im Rat. Die Grünen hatten mit 21,7 Prozent zwar fünf Prozent verloren, aber „vor sechs Jahren gab es auch eine grüne Welle“, so Mulert. Charlotte Wehn, eine der beiden Sprecherinnen im Ortsverband, bedankte sich bei den Wahlkampfhelfern und der Bürgermeisterkandidatin Karin Casaretto, die sich unglaublich reingehängt habe. Von Null auf 35 Prozent zu kommen, sei eine großartige Leistung. „Sie hat damit prozentual soviel erreicht wie der Münchner OB“, scherzte sie.

Die Sprecherin der grünen Gemeinderatsfraktion, Anke Rasmussen, und der ehemalige Zweite Bürgermeister Hans-Jürgen Böckelmann beenden ihre Ratskarriere.

42 Jahre Gemeinderatserfahrung sind auf diesem Foto versammelt. Der ehemalige Zweite Bürgermeister Hans-Jürgen Böckelmann und Fraktionssprecherin Anke Rasmussen haben sich auf der grünen After-Poll-Party aus der Fraktion verabschiedet: Böckelmann saß von 2002 bis 2026 am Ratstisch für die Grünen und diente der Gemeinde sogar als Zweiter Bürgermeister. Die Grünen-Fraktion war 2002 ein kleines Häuflein mit drei Mitgliedern. Anke Rasmussen blickt auf 18 Jahre Ratserfahrung zurück und ist sich im Rückblick sicher: „Ja, ich bereue nichts, die schönen Erlebnisse haben deutlich überwogen.“ Als Erinnerung bekamen sie ein Brotzeitbrett in den Umrissen des Ammersees.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Aktuellste Meldungen

Bürgerking

Ein Kommentar von Gerd Kloos Die Frösche sollte man nicht fragen, wenn man einen Sumpf trockenlegen

Denk mal (I)

Nicht so richtig zur Stimmungslage nach dem „Straßenkampf“ im Gemeinderat passte der Antrag von Gemeinderat Wolfgang

Denk mal (II)

„Jetzt kommt ein Denkmal für die Opfer derer, die wir in unseren Straßen ehren. Bravo. Das