Leicht bekleidete Seniorin überlebt Frostnacht. Suche mit Hubschrauber und Hundestaffel war erfolglos

1 min read

Herrsching, 20. November: Gutes Ende einer großen nächtlichen Suchaktion: Wie die Polizeiinspektion Herrsching am Donnerstagvormittag mitteilte, wurde die Seniorin, die am Dienstag oder Mittwoch gegen Mitternacht aus einem Herrschinger Pflegeheim ausgerissen war, am nächsten Morgen von einer Spaziergängerin entdeckt. Die alarmierten Rettungskräfte brachten die 66-Jährige mit starken Unterkühlungserscheinungen in eine Klinik. Die Heimbewohnerin leidet dem Vernehmen nach unter starker Demenz, sie war bei ihrem nächtlichen Ausflug nur leicht bekleidet. Deshalb hatte die Polizei Großalarm ausgelöst und den Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera angefordert. Auch eine Hundestaffel der DLRG war im Einsatz. Trotz des Großaufgebots konnte die Seniorin nicht gefunden werden. In der Nacht auf Mittwoch gab es in Herrsching leichten Frost mit minus 2,9 Grad. Die Einsatzkräfte mussten davon ausgehen, dass die 66-Jährige in akuter Lebensgefahr schwebte. Wie es der Heimbewohnerin gelungen war, aus der Pflegeeinrichtung zu entkommen, ist bisher noch nicht bekannt. Möglicherweise werden die Behörden dazu noch ein paar Fragen stellen.

1 Comment

  1. Ein „Danke“ an die Rettungskräfte, die sich nicht nur diese Nacht um die Ohren geschlagen haben, um Hilfe zu leisten, wenn sie gebraucht wird. Ein gutes Gefühl und noch besser, daß es in diesem Fall gut ausgegangen ist.
    Da klingt Hubschrauberlärm in der Nacht doch gleich ganz anders.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

Aktuellste Meldungen

Fadenkreuz: Drohung oder Dummheit?

Dummer-Jungen-Streich oder strafbewehrte Drohung? Herrsching diskutiert über das Fadenkreuz auf dem Porträt des Bürgermeisters. Christian Schiller