Fröhlich die Welt retten: Bestes Wetter, beste Stimmung und viel Prominenz beim Nachhaltigkeitsfest in Wartaweil. Es war ein Fest für die Kinder, die mit Tanz, Musik, Poetry und Malen für den Klimaschutz gewonnen werden sollten. In der hinteren Reihe von links Beate Rutkowski vom BUND Naturschutz, der stellvertretende Landrat von Weilheim-Schongau, Bürgermeister Schiller, Landrat Frey und die Leiterin des Wartaweiler Seminarhauses, Birgit Geurden. Foto: Gerd Kloos

„Ob Mücken bekämpft werden, wird nicht in Wartaweil entschieden”

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Sonne satt, wenig Mücken, dafür viel Prominenz: Das Nachhaltigkeitsfest des Naturschutz- und Jugendzentrums hat viele junge Familien mobilisiert: Poetry, Tanz, Klettern und Malwettbewerbe waren ganz auf die abgestimmt, die einmal von einer gelungenen Nachhaltigkeit profitieren: die Kinder. „Von den Folgen des Klimawandels sind Kinder, Behinderte, Senioren oder auch Migranten am stärksten betroffen,” sagte die Stellvertretende Vorsitzende des Bund Naturschutz Bayern, Beate Rutkowski, in ihrer Begrüßung. Landrat Frey machte in seinen Grußworten keinen Bogen um kritische Stichworte: „Die Menschen wollen ungern etwas preisgeben”, wandte Frey ein und führte dann in einen fast philosophischen Satz an: „Menschen, die alles haben, sind vielleicht entspannter, glücklicher sind sie nicht.” Und im Vorgriff auf die Leiterin des BN-Seminarhauses, Birgit Geurden, gab er die politische Richtung vor: „Weniger Ideologie, mehr Pragmatismus.” Heute gehe es tatsächlich um die kleinen Schritte, die man für Umwelt und Klima gehen müsse, betonte Geurden. Im Grußworte ging Bürgermeister Schiller ohne Umschweife auf das aktuelle Streitthema Nummer eins in Herrsching ein: „Ich war heute morgen bei einer anderen Veranstaltung, dort gab man mir auf den Weg mit, ich solle den Naturschützern mal sagen, dass man die Mücken bekämpfen müsse.” Aber das werde ja nicht hier in Wartaweil entschieden, ob die Stechmücken am Ammersee bekämpft werden. „Nachhaltigkeit heißt, Dinge zu verstehen, die im Kreislauf wichtig sind.” Mit diesem schönen Satz hatte er den ganzen Nachmittag im Wartaweiler Natur- und Jugendzentrum perfekt beschrieben.

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