So stellten sich die Architekten die neue vereinigte Klinik Herrsching-Seefeld vor. Da sich aber abzeichnet, dass Häuser mit nur 200 Betten keine Zukunft haben, soll ein Gutachten die Kliniklandschaft im Kreis neu ordnen. Da Herrsching an der Seefelder Straße noch Erweiterungsflächen bietet, könnte hier – theoretisch – eine größere Klinik entstehen.

„Die Neubaupläne sind nicht vom Tisch.”

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Der Landkreis hat die Neubaupläne für ein vereinigtes Krankenhaus Herrsching-Seefeld auf Eis gelegt – und die Reaktionen auf diese Entscheidungen waren sehr verhalten: Der CSU-Fraktionschef Thomas Bader meinte fast resigniert: „Träger des Krankenhauses in Herrsching ist der Kreis. Und wenn der meint, einen Planungsstopp  beschließen zu müssen, dann sind uns die Hände gebunden.” Müssen wir also Abschied nehmen von der Idee einer neuen Musterklinik an der Seefelder Straße? herrsching.online wird das Thema in den nächsten Wochen intensiv beackern. Fragen wir also eine Politikerin, die sich bestens mit den Finanzen des Kreises auskennt und zudem einen kritischen Blick auf die Politik des Landrates hat: Martina Neubauer, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, sagt im Interview mit herrsching.online: „Eine stärke Konzentration der Gebäude auf wenige Standorte wird die Versorgungssicherheit noch weiter steigern.

Martina Neubauer

herrsching.online: Im Medienecho auf die Pressekonferenz von Landrat und Klinik-GmbH-Geschäftsführer lief im Subtext mit, dass eigentlich der Lauterbach mit seiner Reform am Planungsstopp fürs neue Krankenhauis Herrsching schuldig sei. Dabei ist es ja kein Geheimnis, dass der Kreis ziemlich klamm ist. Kam die Reform gerade recht, um einen teuren Neubau aufzuschieben?

Neubauer: Es ist zu kurz gesprungen, entweder den Gesundheitsminister oder die Haushaltslage des Landkreises ins Feld zu führen. Fakt ist, dass mit der unbestritten notwendigen Krankenhausreform ein paar Unsicherheitsfaktoren auf dem Tisch sind, die ein neues Nachdenken erforderlich machen. Gemeinsam mit dem Freistaat sind der Landkreis und unsere Klinik gefordert, die Auswirkungen der Reform zu bewerten und dann für eine optimale stationäre Versorgung in der Region zu sorgen. Dafür muss dann der Freistaat bei einem Neubauer – wie jetzt auch – die Mittel zur Verfügung stellen. Insofern halte ich es durchaus für sinnvoll, inne zu halten, den Prozess vorübergehend zu stoppen um dann, wenn die Rahmenbedingungen klar sind, mit kühlem Verstand die richtigen Entscheidungen zu treffen. 

herrsching.online: Das neue Gymnasium in Herrsching wird wahrscheinlich um über 20 Millionen teurer als geplant. Der Bau geriet mitten in die Corona- und Ukrainekrise. Diese 20 Millionen fehlen jetzt natürlich bei der Krankenhausfinanzierung. Gibt es auch hausgemachte Fehler des Landratsamtes und der Klinik-GmbH?

Neubauer: Der Bau des Gymnasiums wurde mehrheitlich im Kreistag beschlossen, die Umsetzung schreitet voran – wir werden im Landkreis eine weitere tolle Schule haben. Eine gutes Bildungsangebot – dazu gehört für mich auch die geplante FOS in Starnberg, die immer noch in Interims-Räumlichkeiten untergebracht ist – ist ein wichtiger Standortfaktor. Es ist richtig, dass die Kosten – insbesondere durch den Krieg in der Ukraine – enorm gestiegen sind. Es gibt aber kein Ausspielen der beiden Projekte. 

Insgesamt ist die Haushaltslage kritisch, sodass viele freiwilligen Leistungen – sei es im Jugendbereich, bei den Sportvereinen oder im Kulturbereich, bei der Verbesserung des ÖPNV und so weiter gekürzt wurden. Das ist ausgesprochen schmerzlich. 

herrsching.online: Klinik-GmbH-Chef Dr. Weiler hat in der Presekonferenz gesagt, dass die Reformbedürftigkeit der Klinklandschaft in Deutschland unbestritten sei. Ist Ihrer Meinung nach der Kreis Starnberg mit Starnberg, Herrsching und Seefeld überversorgt?

Neubauer: Ich stimme mit Dr. Weiler überein, dass es im Gesundheitswesen großen Reformbedarf gibt. Die eingeführten DRGs und der starre Blick auf Wirtschaftlichkeit haben der Versorgungsqualität nicht gut getan. Eine Konzentration von Qualität und Leistung – auch mit Blick auf den Fachkräftemangel – ist für mich der richtige Weg. Ich bin davon überzeugt, dass wir für den Landkreis Starnberg das hohe Niveau der Gesundheitsversorgung halten können. Allein die Frage der Standorte, die wir ja über die ursprüngliche Entscheidung, in Herrsching zu bauen, bereits auf den Weg gebracht hatten, wird nochmals intensiv geführt werden müssen. 

herrsching.online: Der kreiseigene Klinikverbund STA macht in diesem Jahr vermutlich Miese im 2stelligen Millionenbereich. Das wird der Kreis vermutlich nicht lange durchhalten, zumal ja noch eine Generalsanierung des Klinikums Starnberg ansteht. Sind Ihrer Meinung nach damit die Neubaupläne für Herrsching vom Tisch?

Neubauer: Die Neubaupläne sind nach meiner Einschätzung nicht vom Tisch. Wie bereits beschrieben, gibt es einen Stopp, um die Krankenhausreform und das daraus sich ergebende Agieren des Freistaats einschätzen zu können. 

herrsching.online. Wie würden Sie denn die Kliniklandschaft im Kreis restrukturieren?

Neubauer: Grundsätzlich denke ich, dass eine stärke Konzentration der Gebäude auf wenige Standorte, der weitere Ausbau von Kooperationen und die fortschreitende Digitalisierung Versorgungssicherheit und Qualität in unserem Landkreis noch weiter steigern werden. Dies wird nicht von heute auf morgen umzusetzen sein, aber wir müssen jetzt die Weichen stellen. 

22 Comments

  1. Bin heute durch Zufallauf auf einen Artikel in der SZ vom 29.11.2022 gestoßen, also vor der Gesundheitsreform von Herrn Lauterbach, dass der Kreis aus haushaltstechnischen Gründen weitere Großprojekte zu dem Neubau des Gymnasiums in Herrsching, u. a. den Neubau der FOS in Starnberg, Sanierung des Gymnasiums in Tutzing und den Neubau der Klinik (damals noch angedacht am Rand von Seefeld) nur die Planungen weiter voran getrieben werden sollen. Den Zeitugsartikel kann ich bei Bedarf zukomen lassen. Leider ist es nicht möglich diesen meinem Kommentar anzuhängen.

  2. In eigener Sache…
    Wenn wir Kommentatoren jetzt schon mal über unseren Disskussionsstil reflektieren, dann haette ich da auch einen Vorschlag an Gerd Kloos. Da in sozialen Medien sehr spontan und oft auch emotional aufgeladen kommuniziert wird, wäre ein Löschen mancher Beiträge schon hilfreich. Beleidigungen und Unterstellungen schaden der politischen Diskussion immer und muessen nicht im Netz bleiben. Gerd Kloos koennte ja z. B. bei mir anfragen, wenn er zu loeschen gedenkt und ich haette dann die Entscheidung. Oder ich wuerde mich entschuldigen, wenn der Frust beim anders denkenden Mitmenschen zu groß wird. Sicher ist es auch eine Lösung, wenn wir nicht mehr kommentieren und die Artikel uninterpretiert stehen lassen. Aber auch Printmedien haben Leserbriefe und viele Journalisten suchen den Kontakt mit dem Leser. Ganz gleich wie wir jetzt weitermachen oder nicht mehr weiterschreiben, jeder von uns hat das Recht, dass man seine Meinung respektiert und nicht abwertet. Letztlich muessen wir uns gegenseitig immer mit Argumenten überzeugen und das misslingt halt oft. Also wenn wir uns dann mal in einem realen und nicht virtuellen Raum irgendwo in Herrsching treffen, dann freue ich mich schon darüber und hoffe auf einen kleinen Dialog.

    • Liebe Frau Körner,
      ich finde es toll, dass Sie sich um Vermittlung bemühen und zum Nachdenken über unsere Diskussionsgewohnheiten anregen.
      Im realen Raum ist es sicher leichter, sich über ein Thema auszutauschen als im virtuellen, auch kontrovers.
      Kritik darf sicherlich sein, aber ich gebe zu, mittlerweile schon ein bisschen allergisch zu sein gegen all die pauschalen Verunglimpfungen, die hier regelmäßig stattfinden. Egal, ob es gegen den Bürgermeister geht, den Landrat, gegen die (ehrenamtlichen!) Gemeinderäte oder, wie jetzt wieder, gegen die Grünen, fast jede gemeindliche Aktivität wird schlecht gemacht, und das häufig ohne ausreichende Sachkenntnis (Achtung, Herr Feuerherdt, ich meine jetzt nicht Sie!)
      Was das Gymnasium anbetrifft, sind dem Projekt in der Vergangenheit so viele Steine in den Weg gelegt worden, und immer noch wird es grundsätzlich infrage gestellt, obwohl der Bau ja nun sichtbar fortschreitet und die Herrschinger Gymnasiasten, die derzeit in Gilching “zwischengeparkt” sind, sich schon auf ihre neue Schule freuen. Dafür habe ich, ehrlich gesagt, wenig Verständnis. Die Bildung und Förderung unserer Kinder sollte uns doch in ALLEN Bereichen besonders am Herzen liegen, und hier haben wir in Deutschland auch einiges aufzuholen. So darf es eben auch nicht sein, dass wir die Schüler immer weiter in ohnehin schon überfüllte Massengymnasien mit viel zu großen Klassen stopfen.
      Sicher gibt es plausible Erklärungen für die Kostensteigerungen, und der Ansatz von 35 – 38 Millionen war vermutlich von Anfang an zu optimistisch geschätzt. Vielleicht könnte der Kreiskämmerer hier mal eine Aufstellung vorlegen und der Landrat öffentlich dazu Stellung nehmen.

        • Aha. Na dann….
          Vielleicht sollten Sie meine Beiträge einfach nicht mehr lesen?
          Ich wage jetzt mal eine Prognose: mit Leuten, die eine derartige Aggressivität an den Tag legen, ohne vernünftige Gegenargumente, wird „Pro Natur“ langfristig gar nichts erreichen.

      • Ich werde mich zum Gymnasium auch nicht mehr äußern. Schulen sind immer ein Gewinn für die Menschen in einer Ortsgemeinschaft. Es steht auch ausser Frage, dass die Mehrheit da hinter Bgm. Schiller und dem Gemeinderat steht.
        Der Klinikneubau ist ein neues Großprojekt für Herrsching. Da ist noch vieles unentschieden. Da werde ich nicht mitdiskutieren und mal lieber zuhören. Eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal.

        • Eigentlich war das Gymnasium ja auch nicht das Thema hier.
          Und der Klinikneubau, das sind ungelegte Eier, um die wir uns, mMn, noch nicht den Kopf zu zerbrechen brauchen.

  3. Nur zur Richtigstellungn Ihrer Behauptung Frau Neubauer, dass die Kosten beim Gymnasium in Herrsching durch den Ukrainekrieg um 20 Millionen gestiegen sind. Fakt ist, das am 27.05.2019 im Kreistag (dort sind Sie auch Mitglied) die überarbetete Planung mit aktualisierten Kosten in Höhe von ca. 78 Millionen vorgestellt wurde, und das Gymnasium in Herrsching zu einem Monsterbau mutierte; ursprünglich waren 38 Millionen veranschlagt! An den Rahmenbedingungen hat sich damals nichts geändert (siehe Leserbriefe von mir vom 05.06.2019 in der SZ und SM). DA GAB ES NOCH KEINEN UKRAINEKRIEG! Ergo sind die ersten 38 Millionen nicht dem Krieg geschuldet, der am 22.02.2022 mit dem Einmarsch der Russen begann. Selbst der Satzungsbeschluss des Bebauungsplanes erfolgte noch im Dezember 2021. Mit den beim Spatenstich am 18.03.2022 erstmals genannen 100 Millionen (da wurde noch nicht einmal mit dem Bauen begonnen) wurde u. a. auch nicht genannt, ob dies die reinen Baukosten sind, oder doch die Gesamtkosten; inkl. Erschließung und Nebenkosten (KG 700). Wie kommen Sie Frau Neubauer darauf, wenn beim Spatenstich erstmals die 100 Millionen genannt wurden, keine Bautätigkeit stattgefunden hat bis auf die Erd- und Aushubarbeiten, dass hier der Ukrainekrieg für die damals schon festgestellten 100 Millionen verantwortlich sein könnte? Der Ukrainekrieg war damals “erst drei Wochen alt.”
    Fakt ist, dass dem Landkreis Herr Lauterbach einen riesigen Gefallen tat, um nun doch die Krankenhauspläne auf Eis zu legen, da der Landkreis aktuell ohne den Klinikbau schon die höchste Verschuldung mit dem Gymnasium in Herrsching generiert hat. Und die Verschuldung wird mittels Kreisumlage an die 14 Gemeinden in den nächsten Jahren ZUSÄTZLICH weiter gegeben!
    Hallo Frau Böckelmann, bevor Sie antworten: Ich habe Sie nicht mit meinem Kommentar angesprochen/gemeint, und aus diesem Grund sollte ein Komentar Ihrer Seite eigentlich überflüssig sein. (-:

    • Unabhängig davon, ob Sie eine Antwort von mir als überflüssig betrachten, entscheide immer noch ich, ob ich mich auf Ihre Kommentare einlasse oder nicht.
      Und wenn, dann eigentlich nur, weil ich nicht möchte, dass herrsching.online zu einem reinen Hetzblatt verkommt.

      • Dafür sorgen Sie doch Frau Böckelmann! Sie legen sich mit Jedem an; ob mit einem Herrn Herz oder Herrn Kellner oder einen Herrn Wirth, oder einem Herrn Keim, oder einer Frau Körner! Sie polarisieren doch, weil Sie andere Meinung gar nicht akzeptieren und zulassen! Immer eine Antwort (ob fundiert oder nicht, wie z. B. dass ein Facharbeiter mittlerweile mehr verdient als ein Akademiker) auf einen Kommentar Anderer! Das nenne ich gelebte Demokratie, andere Meinungen nicht zu akzeptieren!!!! Das ist die wahre Politik der Grünen!!!! Nix für unguat.

        • Herr Feuerherdt, das “nix für unguat” können Sie sich sparen.
          Was erwarten Sie sich eigentlich, wenn Sie hier schreiben? Wollen Sie eine Diskussion (zu der Widerspruch gehört), oder wollen Sie (und andere) nur Ihren Frust loswerden, schlechte Stimmung verbreiten und gegen “die da oben” wettern, von denen angeblich nie etwas Gescheites kommt?
          Mit Frau Körner und Herrn Keim bin ich übrigens in manchen Angelegenheiten durchaus einer Meinung, falls Ihnen das noch nicht aufgefallen ist.
          Warum soll ich hier nicht meine Meinung vertreten, dass die Schüler von Herrsching und Umgebung das Gymnasium, das hier gebaut wird, dringend brauchen? Und wie sich herausstellt, akzeptieren Sie meine Meinung ja auch nicht. Ich verstehe vor allem das ständige Nach-tarocken nicht, nachdem der Bau nun schon im Gange ist.
          Ist Ihnen schon aufgefallen, dass der Kreis derer, die hier kommentieren, auf die paar wenigen Personen geschrumpft ist, die Sie erwähnt haben, von ein paar Ausnahmen abgesehen?
          Ich kenne Leute, die es aufgegeben haben, hier zu schreiben, weil sie den Ton, der hier herrscht, abstoßend finden. Hierunter leidet auch der Ruf von herrsching.online, was ich schade finde, denn eigentlich ist dieses neue Medium ein Vorbild für aktuelle und kritische Berichterstattung.

          • Auch ich werde es aufgeben, hier zu schreiben, weil ich Ihrer schulmeisterlichen Kommentare langsam aber sicher überdrüssig werde, Frau Böckelmann.

          • Okay, dann habe ich wohl was falsch verstanden. Man will hier nicht diskutieren, sondern nur die eigene Meinung widergespiegelt sehen.
            Irgendwelche positiven Anregungen sind hier ja nicht zu erwarten (außer gelegentlich von Herrn Herz).
            Schwer erträglich, dass hier immer nur geschimpft wird, das kann ich mir dann auch ersparen.

  4. Was für ein wohlfeiles Interview.
    Mehrkosten des Elite-Gymnasium bereits mit der Fragestellung zu frisieren, ist journalistisch ein Griff in das grüne Sympathie-Klo

    Das Gymnasium ist von Roth und Schiller mit Baukosten von 35-38 Mio. € angeboten worden.
    Die Steuer finanzierten explosionsartigen Steigerungen stinken zum Himmel.

    • Und nun, Herr Herz? Was würden Sie vorschlagen? Einen Baustopp?
      Wenn ich mir die Ausdehnung des Projekts betrachte, erscheinen mir nachträglich die 35 – 38 Millionen als von vornherein zu niedrig angesetzt.
      Dazu kommt, wie mir eine Kollegin von Herrn Feuerherdt bestätigt hat, dass die Baukosten überall enorm gestiegen sind.
      Da müssen wir wohl jetzt durch, fürchte ich.

      • Ich gehe davon aus, dass die zitierte Kollegin in der Architektenkammer eingetragen ist, und auch so von Ihnen als solche benannt werden darf. Sie meinten auch sicherlich, dass Sie eine Berufskollegin gefragt haben. Denn meine Kolleginnen und Kollegen beim größten Dienstleister im Freistaat Bayern machen gerade so wie ich auch die Erfahrung bei Öffentlichen und Europaweiten Ausschreibungen bei Großbauprojekten, dass die Angebote der Firmen wieder günstiger werden; geschuldet von den immer noch weiter steigenden Bauzinsen und damit verbundenem Einbruch bei der Bauindustrie in Sachen Auftragslage. Für dieses Jahr sind noch die Aufragsbücher voll, da die Verträge hierzu bereits innerhalb der letzten 2 Jahre geschlossen wurden; aber fürs kommende Jahr 2024 sieht es sehr schlecht aus. Dies wurde mir schom von einigen Baufirmen mitgeteilt, als sie bzgl. neuer Großbauprojekte angefragt hatten. Übrigens ist Ihnen auch nicht entgangen, dass die Energiepreise wieder stark gesunken sind, sodass sich diese auch auf sinkende Angebotspreise positiv auswirken werden. Davon profitiert auch die Kostenentwicklung beim Gymnasium Herrsching.

        • Na, das wäre ja ein Hoffnungsschimmer. Als Nicht-Fachfrau kann ich das natürlich nicht beurteilen.
          Man sollte bei all den Überlegungen übrigens auch bedenken, dass die Sportanlagen nicht nur den Schülern zur Verfügung stehen werden, sondern auch den Herrschinger Vereinen – ein Gewinn für ganz Herrsching.

          • Habe ich eigentlich das Thema Sportanlagen in meinem Kommentar angesprochen? Unabhängig davon müssten Sie auch wissen, dass der neue Fußballplatz beim Neubau Gymnasium nicht der Norm entspricht, da zu klein, und somit nicht vollumfänglich für den TSV Herrsching Fußball nutzbar ist. Unabhängig auch davon, dass durch diese Tatsache hier auch keine Fördergelder von der ROB fließen werden.

          • Ich staune, was ich – Ihrer Meinung nach, Herr Feuerherdt – immer alles wissen müsste. Trotz meines Bekenntnisses, dass ich keine Fachfrau bin….

          • Wenn Sie als “Nicht-Fachfrau” es nicht beurteilen, und somit nichts Konstruktives beitragen können, warum Ziat: “Erscheinen mir nachträglich die 35 – 38 Millionen als von vornherein zu niedrig angesetzt.” Fundiert Ihre Erscheinung darauf, dass die Kosten von 38 Millionen real auf über 100 Millionen gestiegen sind? Diese aus Ihrer Sicht wahrgenommene “Erscheinung” nennt man Realiät! Herzlich willkommen.

  5. Frau Neubauer gibt in diesem Interview sehr vernünftige und abgewogene Antworten.
    Es macht wohl keinen Sinn, jetzt auf Entscheidungen zu drängen, bevor eine Gesamtplanung (möglicherweise mehrere Landkreise umgreifend) auf dem Tisch liegt.

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