Stell dir vor, es ist Wind, und keiner geht hin: Der Ammersee erlebte am Donnerstag wieder einen der besseren Tage: Böen mit knapp 6 Windstärken rubbelten das Wasser auf, die Oberfläche sah zeitweilen aus wie eine modisch zerrissene Jeans. Der See war so leer, als würde die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung fürs Segeln und Surfen Eintritt nehmen. Eine neue Gattung von Windfängern aber war gut vertreten: die Wingfoiler. Ihren „Drachen“, den „Wing“-Flügel, halten sie mit den Händen. In ihren kleinen Boards steckt ein Kiel, der bis zu 110 Zentimter lang ist. Am Ende dieses, in der Fachsprache „Mast“ genannten, aerodynamisch raffiniert proflierten Kiels steckt ein Flügelchen, von den Surfern Foil genannt. Der kleine Tragflügel hebt das Brett bei ausreichender Geschwindigkeit aus dem Wasser – der Surfer schwebt über den Wellen wie ein Tragflügelboot. Wingfoilen lernen ist nach Ansicht von Fachleuten nicht so schwierig wie Windsurfen – am Ammersee gibt es sogar Schulen mit Kursangeboten. Das wäre eine Herausforderung für die letzten Urlaubstage: Die Luft war am Donnerstag angenehme 24 Grad warm, und das Wasser ist kaum kälter: Mit 22,4 Grad gibt’s bei einem Sturz keinen Kälteschock. Viele wären im Winter froh, in ihrem Wohnzimmer wär’s so kuschelig warm
Aktuellste Meldungen
Fußballfans schauen in der U-Bahn in die Röhre, Pendler kommen nicht rechtzeitig zur Arbeit, die Straßen
Von Georg Baumann Die Gemeinde hat sich entschlossen, die Nutzung der Geothermie mit deutlich mehr Elan
Der Wirt der Bayrischen Brandung, Volker Mergen, eröffnet heute eine kleine Filiale in Breitbrunn. Schüler und
Man erahnt, dass es drunter- und drüber geht, wenn Eltern sich in die Lebensplanung ihres Sohnes
Drohnen waren früher bewunderte Spielzeuge, doch inzwischen haben sie ihre Unschuld verloren. Sie liefern nicht nur



