Helle Aufregung unter den Baumfreunden Herrschings: Am Dienstag waren Baumfäller im Biotop neben dem Gymnasiums-Areal unterwegs. Drei Bäume, die mitten im Schutzgebiet standen, fielen der Kettensäge zum Opfer. Wie das Landratsamt als federführende Behörde mitteilte, handelte es sich um Eschen, die in den letzten Jahren unter einem mörderischen Pilz leiden. Der Buchautor und Waldkenner Robert Volkmann zum Eschensterben: „Die Eschen sind wegen des Schädlings fast alle schon kaputt. Eine Esche stirbt in 4, 5 Jahren ab, wenn sie über den Käfertransport von diesem Pilz befallen worden ist. Er frisst sich von oben in den Stamm hinein und macht die wasserführenden Leitungen zu. Deshalb haben wir, sieht man mal von einzelnen, isoliert stehenden Bäumen ab, keinen Eschenbestand mehr. Der Pilz wurde aus Südostasien eingeschleppt, das ist klar eine Globalisierungsfolge.“ Das Landratsamt teilte auf Anfrage dazu mit: „Das ist eine reine Verkehrssicherungsmaßnahme (Eschentriebsterben), zu der wir verpflichtet sind. Das steht aber in keinerlei Zusammenhang mit dem Gymnasium. Die Maßnahme ist bereits im vergangenen Herbst angeordnet worden, und wurde erst jetzt ausgeführt.“
Aktuellste Meldungen
Vom 19. bis 23. Oktober herrscht nachts auf der Durchgangsstraße Hochbetrieb/Neue Asphaltschicht soll lärmmindernd sein/Während der
Starnberg, 23. September: Der seit letzten Samstag vermisste Taucher konnte am späten Dienstagnachnmittag von einem Tauchroboter
„Jetzt könnte es schnell gehen mit der Bebauung der Klosterwiese“, orakelte herrsching.online im letzten Januar: Der
Die Breitbrunner Bürgerin Eva Greimel pflegt eine Leidenschaft, die Leiden schafft: Sie kümmert sich um die
Kein Witz: Das Denkmalamt hat sich zur Errichtung einer Traglufthalle des Herrschinger Tennisclubs geäußert. Oder besser:





Kurze Anmerkung: der Bund Naturschutz hat die „kranken Eschen“ nicht bestätigt. Insoweit sollte man die Auskünfte des Landratsamtes zunächst einmal in Frage stellen.