Das neue Kinderhaus am Fendlbach wird nach letzten Berechnungen des Architekturbüros Füllemann 7,2 Millionen Euro kosten. Damit liegen die Kosten um 225 000 Euro höher als ursprünglich veranschlagt. Allerdings ist in den Mehrkosten auch der Fuß- und Radweg hinter dem Kindergarten enthalten. Das Haus wird nach dem jüngsten Beschluss des Gemeinderates durch große Fenster quergelüftet, so dass ein technischer Luftaustausch nicht notwendig wird. Gemeinderat Thomas Bader warnte aber, dass man die Fehler bei der Konzeption der Grund- und Hauptschule nicht noch einmal machen solle. Architekt Füllemann entgegnete, dass das Haus keinen Hausmeister haben werde, der die Anlagen überprüfe und warte. Bei Störungen stünden die Geräte funktionslos herum. Er wies noch einmal darauf hin, dass die Energie-Rückgewinnung bei RLT-Luftaustauschern überschätzt werde. Die Vorsitzende des Elternbeirates, Ertl, sprach sich gegen das Be- und Entlüften durch Technik aus. Der Gemeinderat entschied sich deshalb, auf die Wirkung des großflächigen Stoßlüftens zu vertrauen und auf Technik zu verzichten. 3 Räte stimmten gegen diesen Vorschlag.
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Unglaublich das man bei so vielen Kosten nicht auf Technologie sondern auf Stoßlüften setzt.
Hohe Temperaturen und weitere Pandemien werden auch in der Zukunft nicht ausbleiben.
In der heutigen Zeit können kostengünstig Sensoren angebracht werden die etwaige Fehler melden und einen Hausmeister aus der Gemeinde alarmieren.