Der evangelische „Social-Media“-Pfarrer Christoph Breit bekam nachträglich noch eine Bestätigung von der Süddeutschen Zeitung zum Thema TikTok & Co. Er hatte in seiner Predigt in der Erlöserkirche beklagt, dass Soziale Medien und die neue KI den Wortschatz der Jugendlichen eingrenzen, Worte zur Konfliktlösung stünden ihnen deshalb nicht mehr zur Verfügung. In einem Beitrag der SZ wurde nun von einer Untersuchung berichtet, die herausgefunden haben will, dass Menschen immer weniger sprechen. Jedes Jahr würden täglich 338 Wörter weniger „die Münder der Menschen verlassen“. Möglicher Grund: Internet und Smartphone hätten die Kommunikation grundlegend verändert. Deshalb würden jüngere Menschen sogar 451 Worte täglich weniger sprechen. „Wenn wir aber weniger sprechen, verbinden wir uns weniger“, schrieben die Autoren der Studie, „mit jedem verlorenen Wort bröckelt unsere Verbindung zu anderen.“
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