Beim Jahresempfang der SPD berichtete die Bundestagsabgeordnete Carmen Wegge von einem rassistischen Zwischenfall in einem öffentlichen Bus im Landkreis Starnberg: Ein zehnjähriges Mädchen, so hatte deren Mutter in ihrer Bürgersprechstunde berichtet, sei rassistisch beleidigt worden – und niemand im vollbesetzten Bus habe dem Mädchen geholfen. herrsching.online schilderte die Abgeordnete den Vorfall so:
„In meiner Bürgersprechstunde suchte mich eine Frau auf und fing im Gespräch an zu weinen. Ich habe sie gefragt, was denn los sei. Sie erzählte dann, dass ihr Mann schwarze Hautfarbe habe. Sie hätten zusammen eine zehn Jahre alte Tochter, die sei kürzlich zum ersten Mal alleine Bus gefahren. Und in diesem Bus ist sie rassistisch beleidigt worden. Der Bus war voll, und niemand hat dem Mädchen geholfen. Ich bin der Auffassung, wenn so was passiert, muss jemand oder mehrere aufstehen und sagen: Das geht so nicht. Ich behaupte, dass ein solcher Vorfall vor zehn Jahren so nicht passiert wäre. Wir müssen alle dafür sorgen, dass Menschenhass und rechtsextreme Kräfte in unserem Land nicht stark werden können. Dafür tragen wir alle gemeinsam Verantwortung.




Ja, die SPD hat glücklicher Weise einen großartigen „Polit-Star“, wie Gerd Kloos es ausdrückte, in Berlin im Bundestag und dort in mehreren Gremien sitzen. Es lohnt sich deshalb auch, die SPD am 8. März zu wählen, finde ich.
Ganz gut waere es auch noch, wenn sich Frau Wegge für einen Schutz bei Sozial Media erwärmen könnte. Sie scheint da nicht sehr konsequent die Gefahrenlage im Sinne der Kinder und Jugendlichen zu erkennen. Darum will ich sie bei aller Sympathie eher nicht wählen.
Danke Frau Wegge! Sie sprechen mir aus der Seele. Wir müssen nicht nur aufstehen, wir müssen auch unsere Zeitung, unser Buch oder unser Handy kurzzeitig in die Tasche stecken und es sehen, was das in unserer unmittelbaren Umgebung passiert. Sich schützend um unsere Kinder zu bemühen, nicht nur die eigenen, das waere schon nicht schlecht.