Viele, die in Herrsching herrschen, haben die Grünen am Dienstag mit ihrem Besuch beehrt. Beim politischen Stammtisch mit der Fraktionschefin Katharina Schulze (MdL) und Karin Casaretto ließen sich Bürgermeister Schiller und die Gemeinderäte Bader (CSU), Keim (FDP) und Weinen (SPD) im Seehof sehen. Als die Gegenkandidatin Casaretto ihr Programm vorstellte und einige Seitenhiebe Richtung Rathaus austeilte, fiel es Schiller sichtlich schwer, nicht aufzustehen und verbal einzuschreiten. Dabei könnte er seine Mitbewerberin Casaretto durchaus stellen. Die BGH wollte ein kommunalpolitsches Duell einfädeln und hat über „drei Ecken“ bei Schiller nachfragen lassen, ob er dazu bereit sei. Christian Schiller lehnte eine Teilnahme ab, wohl weil die Anfrage nicht direkt an ihn gerichtet war.
Aktuellste Meldungen
Landrat Stefan Frey im herrsching.online-Interview: 2028 arbeiten Kreiskliniken wieder auskömmlich/Freistaat hat dank seiner Intervention noch mal
Gibt’s in Herrsching bald eine Mitte-Links-Koalition? Die Linke tritt, wie berichtet, mit einer eigenen Liste in
Bayerischer Verwaltungsgerichtshof: Nachfahre kann sich nicht gegen Umbenennung wehren/Diese Woche schließt die Gemeinde die Anhörung von
Zum Jahrestag der Befreiung des KZs Auschwitz meldete sich Wolfgang Darchinger (Grüne) im Gemeinderat mit einer
Der Gemeinderat wirkte in seiner „alten“ Zusammensetzung ein bisschen wie ein Präsident im letzten Amtsjahr: Lame




Herrn Schiller geht es sicherlich nicht um die Form der Anfrage. Seine Präsenz als „kompetente/erfahrene/engagierte und bürgernahe“ Persönlichkeit könnte in einem direkten Rededuell auf die Probe gestellt werden. Die Möglichkeit, dass die Bürgerinnen und Bürger Herrschings seine vagen Antworten auf drängende kommunale Probleme bewusst wahrnehmen, könnte ihn dazu veranlassen, sich dem Duell zu entziehen. Ein solches Verhalten wirft Fragen zur Transparenz und zu seiner Fähigkeit auf, sich den Herausforderungen der Gemeinde zu stellen. Die Wählerinnen und Wähler haben ein Recht auf Klarheit und konkrete Lösungen, die über bloße Rhetorik hinausgehen.
So ein Duell ist doch üblich? Bei der letzten Bürgermeisterwahl in Herrsching fand es zwischen 2 Bewerberinnen und
3 Bewerbern statt, wie wir wissen. Wenn es nur an der mangelnden Form der Anfrage lag könnte doch eine offizielle Anfrage bei unserem noch Bürgermeister Christian Schiller nachgeschoben werden, oder? ich fände das sehr begrüssenswert.
Herr Schiller sollte sich um ein besseres Verhältnis zu seiner Konkurrentin bemühen. Auch wenn er die Wahl gegen sie gewinnt, wird er sie ja vermutlich im Gemeinderat als Gegenüber haben.
Wie soll das werden, wenn er sich jetzt nicht um einen wertschätzenden Umgang mit ihr bemüht? Dazu gehört für mich auch, dass er sich auf eine gemeinsame Veranstaltung (Rededuell) mit ihr einlässt. In anderen Gemeinden findet sowas ja auch statt.
Ist das Feigheit?