Am Mittwoch gegen 15.55 Uhr ereignete sich ein heftiger Auffahrunfall nahe der Herrschinger Bahnschranke. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, hielt ein 65-jähriger BMW-Cabrio-Fahrer aus dem Landkreis Aichach-Friedberg, von Breitbrunn kommend, an der Kreuzung Rieder Straße/Madeleine/Jahnstraße an, weil sich vor ihm in Richtung Bahnschranke ein Stau gebildet hatte und er die Kreuzung freihalten wollte. Eine 21-jährige Herrschingerin rechnete offensichtlich nicht mit dem plötzlichen Hindernis und fuhr ungebremst in ihrem Mini auf das stehende Auto auf. Beide Insassen im BMW erlitten durch den Aufprall ein Hals-Wirbelsäulen-Syndron und wurden von zwei Rettungswagen in eine Klinik gefahren. Die Mini-Fahrerin bleib unverletzt. Durch die Rettungswagen und den Ausflugsverkehr war der Verkehr auf der Rieder Straße stark behindert. Wegen des Marktes an der Promenade gilt zur Zeit an der Madeleine-Ruoff-Straße Einbahnverkehr. Der Schaden an beiden Fahrzeugen dürfte mehrere zehntausend Euro betragen. Warum die Mini-Fahrerin den stehenden BMW nicht wahrgenommen hatte, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. Die Polizei vermutet, dass die Herrschingerin mit etwa 50 km/h unterwegs war. Wie herrsching.online schon berichtet hatte, kann dank einer Änderung der StVO die Gemeinde für diesen Straßenabschnitt, den morgens und gegen Mittag Hunderte von Realschülern passieren, Tempo 30 anordnen.
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