Egal, wen man in Herrsching nach den dringendsten Aufgaben fragt, ein Zukunftsprojekt wird immer genannt: der Bahnhof, Herrschings heruntergekommenes Eintrittstor. Inzwischen wird allerdings ernsthaft über ein genossenschaftliches Modell diskutiert, es gibt schon viele Ideen dafür. Zeit also für bühende Phanstasien: Der Bildhauer, Maler und Mediendesigner Nikolai Holzach hat für herrsching.online in Form und Farbe gebracht, wie das Wohnzimmer für die Seegemeinde aussehen könnte: In seiner Phantasie wird der Bahnhofsvorplatz zum Marktplatz, zur Flaniermeile und zum Straßencafe: Statt Blech Beschaulichkeit, statt Auspuff Auberginen, statt Parkplätzen Parkbänke. Wo jetzt noch darbende Grasflächen liegen, genießen Bürger und Gäste unter schattigen Bäumen ihren Cappuccino, blättern in ihrem frisch erworbenen Buch, setzen ihre neue Sonnenbrille auf, freuen sich über ihr SUP-Board aus dem Surfshop, betrachten das Spielzeug für den Enkel oder führen ihre neue Frisur auf dem Boulevard aus. Die Bahnhofstraße als „Kaufingerstraße“, der Bahnhofsvorplatz als Musenmeile. Mut zum Machen wünscht man sich vom wichtigsten Haus der Bahnhostraße – dem Rathaus. Dieser Beitrag erschien erstmals am 27. April 2025. Man sollte die Gemeinderäte monatlich daran erinnern, dass da noch ein bisschen Arbeit vor ihnen liegt.
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Wer unbedingt sein Geld in einen Bahnhof versenken will, der kann tagesaktuell den Bahnhof in Hechendorf für 1,5 Millionen erwerben!
Mit der gegenwärtigen Rathausspitze wird das aber wohl nichts werden.
Wow, sieht toll aus! So wäre dieser Bereich tatsächlich eine Bereicherung für Herrsching!