Politik will billigeren Führerschein. „Manni“ sagt: Da wird nichts billiger.

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Herrsching ist anders als der Rest der Republik – zumindesten wenn es um die Durchfallquote in der Fahrschule geht. Manfred Fechter, Chef von Manni’s Fahrschule in der Mühlfelder, erzählt im herrsching.online-Interview stolz, dass bei ihm nur jeder vierte Fahrschüler „eine Ehrenrunde“ drehen muss, weil er die Theorie oder die praktische Prüfung versemmelt hat. Was Fechter aber wirklich Sorgen macht, ist die Politik: Seit Verkehrsminister Patrick Schnieder dekretiert hatte, dass der Führerschein billiger werden müsse, brechen vorübergehend die Schülerzahlen in den Fahrschulen ein. Der Grund: Die Hälfte aller Schein-Willigen glaubt, dass der Führerschein künftig billiger werde, wenn die Schnieder-Ideen umgesetzt werden. Fechter dagegen behauptet, dass nichts billiger wird, weil die Vorschläge der Politik wirklichkeitsfremd seien. Berlin schwebt zum Beispiel vor, dass jetzt alles per Internet abläuft, der Präsenzunterricht solle wegfallen. Dabei sei genau dieser Unterricht für viele Fahrschüler, die mitunter auch noch Sprachprobleme haben, der Schlüssel zum Erfolg. herrsching.online beschäftigt sich in der kommenden Woche mit den Fahrschulunterricht und die Prüfungen.

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