Böller und privater Feuerzauber an Silvester geraten immer stärker unter das Sperrfeuer von Knall-Gegnern. Inzwischen gibt es schon Internet-Petitionen, um den Gesetzgeber in Berlin unter Druck zu setzen. Gemeinden dürfen allerdings Verbotszonen ausweisen, in denen das
• Mitführen, Abbrennen oder Abschießen pyrothechnischer Gegenstände verboten ist. Dieses Verbot gilt in München für
• Marienplatz, Viktualienmarkt, Rindermarkt, Rosenstraße, Kaufingerstraße und Neuhauser Straße, Karlsplatz (Stachus), Weinstraße und Dienerstraße.
• Innerhalb des Mittleren Rings gilt am 31. Dezember und am 1. Januar in der Umweltzone ein Böllerverbot. Zum Jahreswechsel ist es nicht erlaubt, Pyrotechnik, die ausschließlich auf Knallwirkung ausgelegt ist, zu zünden.
• Am Tierpark gilt ebenfalls ein Feuerwerksverbot.
Bürgermeister Schiller hatte in der letzten Gemeinderatssitzung in Herrsching angekündigt, dass man mit Juristen erörtere, ob es möglich sei, Verbotszonen auszuweisen – wie zum Beispiel in der Umgebung des Krankenhauses, der Alten- und Pflegeheime und an brandgefährdeten Objekten.
In diesem Jahr jedenfalls hat die Verbotszonen-Idee in Herrsching noch nicht gezündet: „Auch in diesem Jahr möchte die Gemeinde Herrsching bitten, freiwillig auf Böller und Raketen an Silvester zu verzichten, um unsere Umwelt zu schützen“, ließ die Rathaus-Verwaltung via Pressemitteilung wissen. Angesichts der Münchner Verbotszonen-Regelung wäre es, so denkt der Laie, keine juristische Raketenwissenschaft, auch in Herrsching bestimmte Straßen mit einem Feuerwerksverbot zu belegen.




Es wäre jetzt wirklich notwendig gewesen, zumindest Verbotszonen auszuweisen, denn die Grobheiten in Herrsching nehmen mehr und mehr zu.
Das Bitten sind hier nur „in den Wind“ gesprochene Worte.
Umweltschutz, Tierschutz usw. ade!
Ich baue darauf, dass die Räte 2026 sich zu einem Böllerverbot bekennen.
Angelika und Uwe Pflüger
Ist doch nur einmal im Jahr: https://www.instagram.com/reel/DS0BnkkDA4v/?igsh=MXFuZjR1aXk4aHM1bA==
ja die Verwaltung von Herrsching „BITTET“ und Bürgermeister Christian Schiller untermalt das in seiner Rede mit:
“ VIELLEICHT ein paar Böller weniger dieses Jahr?“. Sicher nett gemeint für die Feuerwerksliebhaber. Jedoch für viele Tiere ist stattdessen das Leid gross! Vor allem, wenn die Böllerei bereits phasenweise am Nachmittag des 31.12. beginnt, und auch noch am nächsten Tag vereinzelt Knaller, über den Tag verteilt, zu hören sind. Vielleicht wäre es wenigstens möglich, nur direkt zum Neujahresbeginn seinen Feuerwerksvorrat zu zünden? Damit das Gassigehen nicht auch noch durch Panikattacken unserer Hunde gefährdet wird? Und auch alle anderen Tiere wieder ihre gewohnte Ruhe finden können?
Herzlichen Dank im voraus!
Egal wie man zur Böllerei eingestellt ist, finde ich es absolut wichtig Verbotszonen einzuführen. Zu den genannten Verbotszonen fände ich es zusätzlich wichtig den Uferbereich, also die Tiere dort zu schützen. Wir wohnen in Breitbrunn direkt am Seeufer und ich glaube, wenn Menschen sensibler wären und einmal mitbekommen würden, wie die Enten und Wasservögel beim ersten Geknaller schreiend auffliegen und umherirren, das würde zu denken geben. Vielen geht es doch nicht um das Ritual die bösen Geister zu vertreiben….. sie wollen einfach rumknallern, je lauter, je besser.
Ganz zu schweigen von der Verletzungsgefahr! Oft ist der Alkoholpegel erhöht, und man wird unbesonnen. Daurch vielleicht ein Leben lang verstümmelt zu sein oder anhaltende Leiden zu haben, ein hoher Preis. Wenn die Menschen nicht selber denken , sollte halt die Bunderegierung handeln und die privaten Feuerwerke verbieten.